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Der Wert von Multimedia
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn der Besucher dem Cookie Typ Externe Medien zugestimmt hat. Einstellungen bearbeiten Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, ein Video bewegt tausend Mal mehr. In der digitalen Welt ist die Aufmerksamkeitsspanne der Nutzerinnen und Nutzer kürzer denn je. Texte transportieren die Inhalte, bekommen jedoch nicht die notwendige und erhoffte Aufmerksamkeit. Die gewünschte Botschaft wird somit nicht effektiv vermittelt. Hier können multimediale Inhalte unterstützen. Insbesondere kurze und damit schnell zu erfassende Video-Inhalte und allgemein Bewegtbilder, lenken die Aufmerksamkeit der meist stöbernden, Nutzerinnen und Nutzer. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die Bedeutung dieser Inhalte und liefern Ihnen wertvolle Tipps für Ihr digitales Produkt. Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn der Besucher dem Cookie Typ Externe Medien zugestimmt hat. Einstellungen bearbeiten Top 10 Checkliste für Videoinhalte Klarheit der Botschaft: Stellen Sie sicher, dass Ihre Botschaft klar und präzise ist. Visuelle Anziehungskraft: Verwenden Sie hochwertige Aufnahmen, Grafiken und Animationen. Konsistenz: Halten Sie Ihren Stil über die Website konsistent. Optimierung für Mobilgeräte: Stellen Sie sicher, dass Ihre Videos auf allen Geräten optimal angezeigt werden. Einbindung von Text: Verwenden Sie Untertitel, um den Inhalt zugänglicher und barrierefreier zu gestalten. Call-to-Action: Fügen Sie einen klaren Handlungsaufruf hinzu, um die Interaktion zu fördern. Ladezeit: Formatieren Sie Ihre Videos so, dass sie nicht zu groß sind, um die Ladezeit ihrer Website nicht zu beeinträchtigen. SEO-Optimierung: Verwenden Sie, um Ihre Videos herum, relevante Keywords z.B. in Titel und Beschreibung. Compliance und Datenschutz: Achten Sie darauf, dass Sie im Besitz der Bildrechte sind und auch alle aktuellen Datenschutzbestimmungen eingehalten werden. Atmosphäre: Haben Sie Spaß beim Dreh! Stimmt die Atmosphäre im Video, transportieren Sie Ihre Werte und Botschaften leichter an Ihr Publikum. Menschen spiegeln die Gefühle ihres Gegenübers aktiv, das gilt auch bei der Betrachtung von Videos. Software für die Videobearbeitung Es gibt zahlreiche Tools und Software, die Ihnen bei der Erstellung und Bearbeitung von Videos hilft. Zu den beliebtesten Optionen gehören Adobe Premiere Pro, Final Cut Pro, iMovie (für Mac-Nutzer) und DaVinci Resolve. Wählen Sie dasjenige, das am besten zu Ihren Bedürfnissen passt. Wenn Sie mit dem Handy filmen oder Aufnahmen für soziale Medien bearbeiten wollen, nutzen Sie z.B. die CapCut App. Auf den Punkt gebracht Die Länge eines Videos ist von entscheidender Bedeutung. In der Regel sollten Sie sich auf kurze, prägnante Videos konzentrieren, die in 30 bis 60 Sekunden die wichtigsten Informationen vermitteln. In den sozialen Medien unbedingt kürzer. Zu lange Videos oder Szenen können die Aufmerksamkeit Ihrer Zuschauer beeinträchtigen und sollten vermieden werden, es sei denn, der Inhalt erfordert es ausdrücklich. Fazit Kurze Videos und Animationen sind inzwischen unverzichtbare Ergänzungen für jede Website. Sprechen Sie uns an, sollten Sie in diesem Bereich Unterstützung benötigen. Wir stehen mit unserem Team gerne zur Verfügung - von der Idee bis zur Umsetzung – PPW unterstützt Sie mit professionellem KnowHow im gesamten Prozess.
WeiterlesenDigitale Datensouveränität für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen
Warum Unternehmen und öffentliche Einrichtungen die Kontrolle über ihre Daten behalten müssen In einer zunehmend digitalisierten Welt sind Daten längst zum wertvollen Gut von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen geworden. Doch wer kontrolliert tatsächlich diese Daten? Die Antwort auf diese Frage entscheidet über Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit. Digitale Datensouveränität ist mehr als ein technisches Konzept – sie ist zur strategischen Notwendigkeit geworden. Was bedeutet digitale Datensouveränität? Digitale Datensouveränität bezeichnet die vollständige Kontrolle über eigene Daten und die dazugehörige digitale Infrastruktur. Es geht darum, selbst zu bestimmen, wo Daten gespeichert werden, wer darauf zugreifen kann und wie sie verarbeitet werden – ohne von ausländischen Tech-Konzernen, unkontrollierbaren Cloud-Diensten oder auch geo-politischen Entwicklungen abhängig zu sein. Für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen bedeutet das konkret: die Hoheit über geschäftskritische Informationen, Kundendaten und sensible Prozesse zurückzugewinnen und dauerhaft zu sichern. Warum digitale Datensouveränität jetzt wichtiger denn je ist Der Schutz sensibler Daten steht an erster Stelle. Datenlecks, Cyberangriffe und der Missbrauch persönlicher Informationen sind längst keine Ausnahmefälle mehr. Digitale Datensouveränität schützt Ihre Organisation auf mehreren Ebenen: Schutz vor Datenmissbrauch Wenn Sie die volle Kontrolle über Ihre Daten haben, können Sie sicherstellen, dass persönliche und geschäftskritische Informationen nicht unerwünscht genutzt, weitergegeben oder kommerziell ausgewertet werden. Tech-Giganten und ausländische Anbieter/Dienstleister haben keinen unkontrollierten Zugriff auf Ihre wertvollen Datenbestände. Nationale und organisatorische Sicherheit Besonders für öffentliche Einrichtungen ist es essenziell, den grenzüberschreitenden Transfer kritischer Daten zu regulieren. Nur durch eigene Infrastrukturen können Behörden und Unternehmen gewährleisten, dass sensible Informationen nicht ausländischen Rechtssystemen oder Geheimdiensten unterliegen – ein Aspekt, der nach dem Schrems-II-Urteil und angesichts von Gesetzen wie dem US Cloud Act zunehmend relevant wird. Wirtschaftliche Vorteile und langfristige Wettbewerbsfähigkeit Datensouveränität ist kein reines Sicherheitsthema – sie ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor! Basis für Innovation: Wer seine Daten souverän verwaltet, kann diese optimal nutzen, um neue digitale Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Datenbasierte Innovation erfordert vollständigen Zugriff und Kontrolle – beides kann nur mittels echter Datensouveränität gewährleistet werden. Effizienzsteigerung durch bessere Datenverarbeitung: Die Kontrolle über eigene Daten ermöglicht eine optimierte Datenverarbeitung und -analyse. Unternehmen treffen fundiertere Entscheidungen, verkürzen Reaktionszeiten und steigern ihre operative Effizienz nachhaltig. Langfristige Wettbewerbsvorteile sichern: Während Wettbewerber weiterhin von externen Anbietern abhängig sind, verschaffen Sie sich durch Datensouveränität strategische Vorteile. Sie sind flexibler, unabhängiger und können schneller auf Marktveränderungen reagieren. Unabhängigkeit von Tech-Giganten und ausländischen Anbietern Die Abhängigkeit von großen Cloud-Dienstanbietern birgt erhebliche Risiken! Verringerung kritischer Abhängigkeiten: Preiserhöhungen, Änderungen der Nutzungsbedingungen, Serviceausfälle oder sogar die Einstellung von Diensten – wer von externen Anbietern abhängig ist, hat diese Risiken nicht unter Kontrolle. Digitale Datensouveränität reduziert diese Abhängigkeiten systematisch. Kontrolle über kritische Infrastrukturen: Besonders für öffentliche Einrichtungen ist es unverzichtbar, die digitalen Infrastrukturen selbst zu kontrollieren, die für grundlegende Funktionen notwendig sind. Verwaltung, Gesundheitswesen, Bildung – diese Bereiche dürfen nicht von der Entscheidungsgewalt ausländischer Konzerne abhängen. Datensouveränität ist Zukunftssicherung - sie ist eine Notwendigkeit für jedes Unternehmen und jede öffentliche Einrichtung. Michael Pietz Geschäftsführer michael.pietz(at)ppw.de Ihre Lösung für echte Datensouveränität Datensouveränität ist kein fernes Ideal – sie ist heute umsetzbar. Mit maßgeschneiderter Softwareentwicklung und sicherem Hosting in Deutschland erhalten Unternehmen und öffentliche Einrichtungen die vollständige Kontrolle über ihre Daten zurück. Individuell entwickelte Software ermöglicht es Ihnen, Ihre Daten genau nach Ihren Anforderungen und Compliance-Vorgaben zu verwalten – ohne Kompromisse durch standardisierte Cloud-Lösungen. Sicheres Hosting in Deutschland gewährleistet, dass Ihre Daten ausschließlich auf Servern in Deutschland gespeichert werden und dem deutschen Datenschutzrecht unterliegen. Ihre Infrastruktur liegt in vertrauenswürdigen, zertifizierten Händen. Moderne Technologie auch in der eigenen Cloud-Infrastruktur: Mit Microservices lässt sich der Datenverkehr auf kleinere Service-Instanzen verteilen, wodurch sich Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit erhöhen. Auch bei der Nutzung von Cloud-Infrastruktur muss somit nicht auf Datensouveränität verzichtet werden. Volle Kontrolle und Transparenz bedeutet, dass Sie jederzeit wissen, wo Ihre Daten sind, wer darauf zugreifen kann und wie sie geschützt werden. Keine versteckten Datenabflüsse, keine intransparenten Subunternehmer. Die Zukunft gehört daher modularen, flexiblen Architekturen, die sich anpassen lassen. Vorzugsweise auf der Grundlage einer idealen Verbindung von Open Source Softwareprodukten mit der passenden Open-Source-Strategie . Compliance, Datenschutz und Vertrauen In Zeiten verschärfter Datenschutzanforderungen ist Datensouveränität der Schlüssel zur Compliance. Die rechtlichen Anforderungen werden immer komplexer – von der DSGVO über branchenspezifische Standards bis hin zu ethischen Verpflichtungen. Mit voller Kontrolle über Ihre Dateninfrastruktur können Sie sicherstellen, dass alle Vorschriften eingehalten werden, ohne auf die Compliance-Versprechen Dritter vertrauen zu müssen. Gleichzeitig schaffen Transparenz im Umgang mit Daten und höchste Sicherheitsstandards Vertrauen bei Kunden und Partnern. Unternehmen, die nachweisen können, dass sie Daten souverän und sicher verwalten, gewinnen das Vertrauen ihrer Kunden und Partner – ein unschätzbarer Vorteil im digitalen Zeitalter, der sich langfristig in stärkeren Geschäftsbeziehungen und besserer Reputation auszahlt. Die EU-Strategie für digitale Souveränität Europa hat die strategische Bedeutung digitaler Datensouveränität erkannt und verfolgt eine umfassende Agenda. Mit Initiativen wie GAIA-X , dem Data Governance Act und branchenspezifischen europäischen Datenräumen schafft die EU den Rahmen für eine unabhängige digitale Infrastruktur. Der European Chips Act und die Digital Decade-Initiative zielen darauf ab, technologische Abhängigkeiten zu reduzieren und europäische Standards zu setzen. Für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen bedeutet das: Wer jetzt auf Datensouveränität setzt, ist für zukünftige regulatorische Anforderungen bestens vorbereitet und profitiert von geförderten europäischen Infrastrukturen. Datensouveränität ist Zukunftssicherung Digitale Datensouveränität ist keine Option mehr – sie ist eine Notwendigkeit für jedes Unternehmen und jede öffentliche Einrichtung, die zukunftsfähig bleiben will. Die Kontrolle über eigene Daten bedeutet mehr Sicherheit, höhere Effizienz, echte Unabhängigkeit und das Vertrauen Ihrer Kunden und Partner. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Weichen zu stellen: Mit der richtigen Softwarelösung und sicherer Infrastruktur in Deutschland behalten Sie die Hoheit über Ihre wertvollsten digitalen Assets.
WeiterlesenTYPO3 in der Version 14 - Ein Ausblick
Die zentralen Ziele für TYPO3 v14 Diese werden das Content Management System grundlegend verbessern und modernisieren Mit TYPO3 v14 steht eine Version bevor, die das CMS nicht nur technisch modernisiert, sondern auch die Anwenderfreundlichkeit und Marktposition deutlich stärkt. Verbesserungen und Ziele durch die Einführung des Government Site Builders fließen hier bereits ein. Der neue Entwicklungsansatz zeigt: TYPO3 bereitet sich nicht nur auf die Zukunft vor, sondern revolutioniert auch die Art, wie Open-Source-Projekte entwickelt werden können. Die Roadmap zeigt deutlich: TYPO3 v14 wird ein Meilenstein in der TYPO3 Produktentwicklung - sowohl in der Funktionalität als auch in der Art der Zusammenarbeit. Transparenz, Flexibilität und gemeinschaftliche Entwicklung stehen im Mittelpunkt dieser neuen Ära. Verbesserte Benutzerfreundlichkeit (UX) Das Backend wird modernisiert. TYPO3 v14 erhält eine weiterentwickelte Backend-Benutzeroberfläche mit modernem Design, die auf Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit optimiert ist. Die Oberfläche richtet sich bewusst an Redakteure und Marketingfachleute unterschiedlicher technischer Kenntnisse. Repetitive Aufgaben werden automatisiert und überflüssige Schritte im Workflow für Seitenerstellung und -vorschau eliminiert. Auch die Arbeitsabläufe für Inhaltsübersetzungen und Berechtigungseinstellungen soll deutlich vereinfacht werden. Themes, Standardisierung und Best Practices Endlich: Themes out-of-the-box. TYPO3 v14 wird mit einem Standard-Theme ausgeliefert und bringt die lang erwartete Unterstützung für wiederverwendbare Themes mit sich. Basierend auf den Konzepten von Site Sets und Content Blocks entstehen Themes, die ohne komplexe Konfiguration in mehreren Projekten verwendet werden können. Die Entwicklung umfasst auch fertige Seitenvorlagen, neue wiederverwendbare Komponenten und optimierte Workflows. Gleichzeitig werden die Core-APIs von TYPO3 weiter vereinheitlicht, damit das CMS selbst den definierten Best Practices folgt. Niedrigere Einstiegshürden Installation wird kinderleicht. Die Benutzererfahrung bei der Installation wird grundlegend verbessert, sodass Neueinsteiger TYPO3 schnell und unkompliziert testen können. Da es in TYPO3 oft verschiedene Wege zum gleichen Ziel gibt, wird das System künftig aktive Hilfestellung leisten und Best-Practice-Empfehlungen aussprechen. Dies umfasst eine umfassende Überarbeitung der offiziellen Dokumentation und neue Tools, die Hindernisse beim Aufsetzen einer neuen Website beseitigen. Einfachere Migration und Updates Upgrade ohne Kopfschmerzen. Das Upgrade von TYPO3 v13 auf v14 soll besonders einfach werden. System-Upgrades werden vereinfacht und damit risikoärmer, unterstützt durch klare Dokumentation und automatisierte Prozesse. Umfassende Migrationsdokumentation und Anleitungen für neue Features und bewährte Praktiken werden den Übergang erleichtern. GenAI-Toolbox KI-Integration der nächsten Generation. TYPO3 v14 wird KI-ready und behält dabei die charakteristische Flexibilität des CMS. Neue APIs ermöglichen es externen KI-Services, Redakteure bei der Erstellung, Verwaltung, Veröffentlichung und Darstellung von Inhalten zu unterstützen. Release-Zeitplan: November 2025 bis April 2026 (LTS) 14.0 – 25. November 2025 – Breaking Changes 14.1 – 20. Januar 2026 – Feature Integration 14.2 – 31. März 2026 – Feature Freeze 14.3 – 21. April 2026 – LTS Release Die Zukunft von TYPO3. Tauschen Sie sich hierzu gerne mit mir aus. Michael Pietz Geschäftsführer michael.pietz(at)ppw.de
WeiterlesenGovernment Site Builder 11: Warum der Bund jetzt auf TYPO3 setzt
Die Entstehung des Government Site Builders Einheitlicher Webauftritt für Behörden Der Government Site Builder (GSB) ist das Content-Management-System der Bundesverwaltung . Entwickelt vom Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) im Auftrag des Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) , soll er einen einheitlichen technischen Rahmen für Websites von Bundesbehörden schaffen. Die deutsche Bundesverwaltung hat mit dem Government Site Builder 11 (GSB 11) einen entscheidenden Schritt in Richtung digitaler Souveränität vollzogen. Als versierte TYPO3-Agentur aus Köln begleiten wir diesen Wandel mit großem Interesse und möchten in diesem Artikel die spannende Entwicklung vom proprietären System zur Open-Source-Lösung beleuchten. Von kommerzieller Java-basierter Technologie zu Open Source mit TYPO3 Die Geschichte des Government Site Builder beginnt im Jahr 2003 im Rahmen der E-Government-Initiative BundOnline 2005 . Das Bundesverwaltungsamt (BVA) entwickelte zusammen mit der Materna Information & Communications SE eine zentrale Content-Management-Lösung für die Internet-, Intranet- und Extranet-Auftritte der Bundesverwaltung. Bis Version 7 nutzte der GSB ein kommerzielles CMS auf Java-Basis. Mit Version 10 erfolgte eine grundlegende Neuausrichtung: Der GSB 10 basierte erstmals auf Open-Source-Komponenten (Liveray, ebenfalls auf Java-Basis), war jedoch nicht auf TYPO3 als Kern ausgelegt. Der erste Schritt zur Unabhängigkeit war vollzogen. Trotz der guten Absichten erwies sich der GSB 10 in der Praxis als problematisch: Zu komplexe Architektur, geringe Nutzerakzeptanz, begrenzte Entwicklungscommunity. Das GSB 10 Projekt war ein wichtiger Lernschritt, aber keine nachhaltige Software-Lösung für die Zukunft der Bundesverwaltung. Mit der Umsetzung des GSB 11, dessen erste Version (11.1.3.0) am 4. Juni 2024 veröffentlicht wurde, vollzieht die Bundesverwaltung einen radikalen Neustart. Die Entscheidung für TYPO3 v12 LTS als technische Basis markiert einen Meilenstein in der Geschichte der GSB Projektentwicklung. Der Paradigmenwechsel: GSB 11 auf TYPO3-Basis (seit 2024) Warum TYPO3? Digitale Souveränität & Open Source Mit der Version 11 des GSB vollzieht die Bundesverwaltung einen deutlichen Schritt hin zur Open‐Source-Technologie. Der GSB 11 basiert vollständig auf TYPO3 - genauer: auf TYPO3 12 LTS. Somit wird Hersteller-Unabhängigkeit gestärkt, Kosten für Lizenzen entfallen , und eine aktive TYPO3 Community kann zur Weiterentwicklung beitragen. Das Prinzip “ Öffentliche Gelder, Öffentlicher Quellcode ” kommt hier zur Anwendung: Der Quellcode des GSB 11 ist auf der Plattform openCode verfügbar. Die Wahl von TYPO3 als Basis für GSB 11 war eine wohlüberlegte strategische Entscheidung, die auf mehreren wichtigen Faktoren basiert: Etabliertes Open-Source-Ökosystem TYPO3 ist kein Neuling, sondern gehört zu den “Urgesteinen” der Content-Management-Systeme mit über 500.000 Installationen weltweit. TYPO3 als etablierte Open-Source-Lösung mit großer Verbreitung im deutschsprachigen Raum minimiert z.B. die Einarbeitungszeit für Redaktionen und bei der Administration. Die Entscheidung für ein bewährtes System statt einer Eigenentwicklung bietet entscheidende Vorteile: Reife Technologie: TYPO3 wird seit über 20 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt Aktive Community: Eine lebendige deutschsprachige Entwickler-Community sorgt für kontinuierliche Innovation Langfristige Stabilität: Das LTS-Konzept (Long Term Support) garantiert dreijährigen Support und planbare Updates Digitale Souveränität durch Open Source Die Bundesregierung verfolgt mit GSB 11 konsequent das Prinzip „Public Money, Public Code": Keine Lizenzkosten: Als Open-Source-Lösung entfallen proprietäre Lizenzgebühren Kein Vendor Lock-in: Behörden sind nicht mehr von einzelnen Anbietern abhängig Transparenz: Der komplette Quellcode ist und wird immer auf openCode (opencode.de) veröffentlicht Mitgestaltung: Behörden und externe Entwickler können aktiv zur Weiterentwicklung beitragen Starke Verbreitung in der Bundesverwaltung Eine Analyse zeigt: Etwa 19% der deutschen Behördenwebsites basieren bereits auf dem GSB, während die Mehrheit bereits TYPO3 einsetzt. Diese Tatsache machte den Schritt zu TYPO3 als GSB-11-Basis besonders sinnvoll: Einfache Migration: Viele Behörden kennen TYPO3 bereits Schnelle Einarbeitung: Redakteure und Administratoren können auf bestehende Erfahrungen aufbauen Synergieeffekte: Bestehende TYPO3-Implementierungen können leichter in den GSB-Standard überführt werden Technologische Vorteile von TYPO3 TYPO3 erfüllt alle technischen Anforderungen der Bundesverwaltung: Wiederverwendung von Komponenten: Durch Standardisierung im GSB 11 werden individuelle Entwicklungen minimiert, was Kosten und Aufwand senkt (" Reuse statt Neubau ") Sicherheit: Regelmäßige Sicherheitsupdates durch die TYPO3 Community Barrierefreiheit: Unterstützung für BITV 2.0 (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung) Mehrsprachigkeit: Native Unterstützung für multilinguale Websites Multisite-, Mehrsprachigkeits- und Skalierungsszenarien: Für kleine wie große Behörden relevant Skalierbarkeit: Von kleinen Behörden-Websites bis zu komplexen Portalen Modern Stack: LAMP-Stack (Linux, Apache, MySQL/MariaDB, PHP) ermöglicht flexibles Selfhosting Responsive Design: Mobile-first-Ansatz für optimale Darstellung auf allen Endgeräten Wirtschaftlichkeit und Effizienz Der Wechsel zu TYPO3 bringt erhebliche wirtschaftliche Vorteile: Kosteneinsparungen: Wegfall von Lizenzgebühren und reduzierte Wartungskosten Standardisierung: Einheitliche technische Basis für alle Bundesbehörden Wiederverwendbarkeit: Module und Komponenten können behördenübergreifend genutzt werden Breite Dienstleisterlandschaft: Viele spezialisierte Agenturen bieten TYPO3-Expertise Als Digitalagentur mit TYPO3-Schwerpunkt ist PPW ideal positioniert, um Behörden beim Wechsel auf den GSB 11 zu begleiten. Michael Pietz Geschäftsführer michael.pietz(at)ppw.de ITZBund-Hosting Betrieb im Rechenzentrum des ITZBund Erreichbar nur aus Bundesnetzen Container-Technologie (Kubernetes / OpenShift) Eingeschränkte Anpassungs-möglichkeiten Self-Hosted Download-Version für das Hosting in eigener Infrastruktur Funktional kaum Unterschied zum klassischen TYPO3 Erweiterung durch Extensions möglich Flexible Anpassungen am Quellcode Sicherheits-architektur Alle Komponenten durchlaufen Sicherheits-prüfungen Kontinuierliche Überprüfung nach BSI-Vorgaben Datenschutz nach deutschen Standards BITV 2.0-konforme Templates Weitere Informationen Bedeutung für die TYPO3-Community Die Entscheidung der Bundesverwaltung für TYPO3 ist weit mehr als nur ein technischer Wechsel – sie bedeutet einen enormen Gewinn für die gesamte TYPO3-Community. Mit der bundesweiten Anerkennung als Enterprise-CMS erhält TYPO3 einen Imageschub, der auch international Strahlkraft entfaltet. Technologisch profitiert die Community ebenfalls: Die Beiträge und Entwicklungen aus dem GSB-Projekt fließen direkt in den TYPO3-Core zurück, neue Anforderungen aus der Behördenpraxis treiben Innovationen voran und erhöhte Investitionen stärken das gesamte Ökosystem. GSB 11 in der Praxis: Wer nutzt es bereits? Der Government Site Builder hat sich längst als zentrale Plattform für die digitale Präsenz der Bundesverwaltung etabliert. Bereits heute setzen über 80 Bundeseinrichtungen auf das System und haben damit mehr als 250 produktive Web-Auftritte realisiert. Zu den prominenten Nutzern gehören das zentrale Dienstleistungsportal bund.de, die offizielle Website der Bundesregierung unter bundesregierung.de sowie der Bundesrat mit bundesrat.de. Die Zukunft des GSB 11 Die Entwicklung des Government Site Builder 11 steht keineswegs still – vielmehr ist bereits die nächste Evolutionsstufe in Planung. Mit dem geplanten Update auf TYPO3 v13, die nächste Long Term Support-Version, wird die technologische Basis weiter modernisiert und langfristiger Support gesichert. Parallel dazu wird die Modul-Bibliothek kontinuierlich erweitert, um den wachsenden Anforderungen der Bundesverwaltung gerecht zu werden. Government Site Builder (GSB 11) gleich zweifach prämiert Der Government Site Builder (GSB 11) des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung und des ITZBund gewann den 1. Platz beim Open-Source-Wettbewerb 2025 für "Interne Verwaltungsanwendungen" sowie den Community Award 2025. Die beiden Auszeichnungen wurden am 2. Oktober 2025 auf der Smart Country Convention in Berlin übergeben. Ein Meilenstein für die digitale Verwaltung Der Government Site Builder 11 markiert einen Wendepunkt in der deutschen Verwaltungs-IT. Der Weg von einem kommerziellen CMS über Liferay zu TYPO3 zeigt ein klares Bekenntnis zu Open Source, digitaler Souveränität und nachhaltiger Technologie . Bei PPW freuen wir uns, Teil dieser Transformation sein zu können. Als spezialisierte TYPO3-Agentur stehen wir Behörden und öffentlichen Einrichtungen mit unserer langjährigen Erfahrung zur Seite – sei es bei der Migration auf GSB 11, der Implementierung individueller Lösungen oder der Schulung von Redaktionsteams. Die Zukunft der Behörden-Websites ist Open Source. Die Zukunft ist TYPO3. PPW ist für diese Zukunft bestens aufgestellt . Profitieren Sie von mehr als 22 Jahren TYPO3 KnowHow .
WeiterlesenDigitale Unabhängigkeit durch Open Source und individuelle Software Entwicklung
Wenn die Abhängigkeit zur Herausforderung wird Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Ein Montagmorgen, Ihr Team will wie gewohnt arbeiten, doch plötzlich ist der Zugriff auf Microsoft Teams eingeschränkt. Oder schlimmer noch: Google kündigt an, die Preise für Workspace um 40 Prozent zu erhöhen – und Sie haben keine Alternative, weil alle Ihre Geschäftsprozesse darauf aufbauen. Vielleicht hat Microsoft auch einfach beschlossen, eine Funktion einzustellen oder ein E-Mail Postfach zu sperren , welches für Ihre Arbeitsabläufe essentiell ist. Was tun Sie dann? Diese Szenarien sind keine dystopischen Zukunftsvisionen, sondern Realität für viele Unternehmen und öffentliche Einrichtungen , die sich in eine gefährliche Abhängigkeit von einzelnen Tech-Konzernen begeben haben. Der sogenannte Vendor-Lock-in ist mehr als nur ein technisches Problem – er ist ein strategisches Risiko, das Ihre Handlungsfähigkeit, Ihre Budgetplanung und letztendlich Ihre Wettbewerbsfähigkeit massiv einschränkt. Die gute Nachricht: Es gibt einen Ausweg . Mit Open-Source-Technologien und einer klugen modularen Architektur können Unternehmen und öffentliche Einrichtungen die Kontrolle zurückgewinnen und sich von der Abhängigkeit großer Anbieter befreien - Stück für Stück. Open-Source-Souveränität: Mehr als nur kostenlose Software Open Source bedeutet weit mehr als nur "Software ohne Lizenzkosten". Es ist ein grundlegend anderes Paradigma , das Ihnen echte Kontrolle und Freiheit zurückgibt. Bei quelloffener Software ist der Programmcode für jeden einsehbar, veränderbar und nutzbar. Das klingt zunächst technisch, hat aber weitreichende praktische Konsequenzen für Ihre digitale Strategie. Das Herzstück einer erfolgreichen Open-Source-Strategie ist die modulare Architektur . Anstatt auf monolithische Plattformen zu setzen, bei denen Sie alles oder nichts akzeptieren müssen, ermöglicht Ihnen ein modularer Ansatz, einzelne Komponenten auszuwählen, miteinander zu verbinden und bei Bedarf auszutauschen. Denken Sie dabei an ein Lego-System: Sie können einzelne Bausteine ersetzen, neue hinzufügen oder umbauen, ohne das gesamte Konstrukt neu aufbauen zu müssen. Diese Austauschbarkeit bedeutet echte Freiheit. Wenn eine Komponente nicht mehr Ihren Anforderungen entspricht, überteuert wird oder eingestellt wird, tauschen Sie einfach diesen Teil aus – der Rest Ihrer Infrastruktur läuft unverändert weiter. Sie sind nicht mehr Gefangener eines Anbieters, sondern gestalten Ihre digitale Landschaft aktiv nach Ihren Bedürfnissen. Die vermeintlich "unersetzbare" Software Viele Unternehmen glauben, dass Tools wie Google Docs, Microsoft Teams oder SharePoint alternativlos sind. Diese Wahrnehmung ist genau das, was die Tech-Giganten bezwecken – ein Gefühl der Unverzichtbarkeit, das Sie in die Abhängigkeit treibt. Die Wahrheit sieht anders aus: Für nahezu jede proprietäre Unternehmenssoftware gibt es ausgereifte, leistungsstarke Open-Source-Alternativen. Open-Source-Alternativen Collaboration & Dokumenten-Management Statt Google Workspace: Nextcloud + OnlyOffice/Collabora Statt Microsoft SharePoint / OneDrive: ownCloud, OpenKM Kommunikation Statt Microsoft Teams: Jitsi Meet, OpenMeetings (Apache) Statt Slack: Rocket.Chat, Mattermost, Element Projekt-Management Statt Jira (Atlassian): OpenProject, Redmine, Taiga, WeKan Statt Microsoft Project: ProjectLibre Weitere Informationen Digitale Souveränität beginnt mit der Wahl der Werkzeuge Microsoft 365 und Google Workspace dominieren die Unternehmenskommunikation – aber müssen sie das? Nextcloud in Kombination mit OnlyOffice oder Collabora Online bietet eine vollwertige Alternative, die Sie auf Ihrer eigenen Infrastruktur betreiben können. Sie erhalten Dokumentenbearbeitung in Echtzeit, Kalender, Kontakte, Videocalls und Dateisynchronisation – alles unter Ihrer Kontrolle und ohne monatliche Gebühren pro Nutzer. Rocket.Chat ist eine weitere ausgereifte Lösung mit hervorragenden Anpassungsmöglichkeiten. Element, basierend auf dem Matrix-Protokoll, geht noch einen Schritt weiter und ermöglicht föderierte Kommunikation über Organisationsgrenzen hinweg – ein echter Gamechanger für sichere Unternehmenskommunikation. Die Projektmanagement-Welt wird von Tools wie Asana, Monday.com oder Jira dominiert. OpenProject bietet eine Open-Source-Alternative auf Enterprise-Niveau mit Gantt-Charts, Zeiterfassung, agilen Boards und klassischem Projektmanagement. Taiga richtet sich speziell an agile Teams und bietet Kanban, Scrum und Sprint-Planning. Wekan ist eine schlanke Kanban-Lösung, die sich perfekt für kleinere Teams eignet. Technologische Unabhängigkeit als Wettbewerbsvorteil Der größte Vorteil einer Open-Source-Strategie liegt in der technologischen Unabhängigkeit. Vendor-Lock-ins gehören der Vergangenheit an. Sie sind nicht mehr darauf angewiesen, dass ein einzelner Anbieter Ihre Anforderungen erfüllt, faire Preise anbietet oder einen Service langfristig aufrechterhält. Die freie Wahl zwischen verschiedenen Komponenten und Anbietern gibt Ihnen Verhandlungsmacht zurück und schützt Sie vor plötzlichen Geschäftsmodell-Änderungen großer Konzerne. Die modulare Architektur ermöglicht es Ihnen, einzelne Module auszutauschen, ohne Ihre gesamte IT-Infrastruktur neu aufbauen zu müssen. Wenn beispielsweise Ihre Kommunikationsplattform nicht mehr Ihren Anforderungen entspricht, können Sie nur diese Komponente ersetzen, während Ihr Dokumentenmanagement, CRM und alle anderen Systeme unberührt bleiben. Diese Flexibilität ist in der schnelllebigen digitalen Welt unbezahlbar. Kosteneffizienz ohne versteckte Überraschungen Open-Source-Software kommt ohne Lizenzgebühren pro Nutzer aus. Das bedeutet nicht, dass sie kostenlos ist – professioneller Betrieb, Wartung und Support verursachen selbstverständlich Kosten. Aber diese Kosten sind transparent, planbar und vor allem: Sie bleiben unter Ihrer Kontrolle. Während proprietäre Softwareanbieter ihre Preise nach Belieben erhöhen können und Sie dem kaum etwas entgegensetzen können, investieren Sie bei Open Source in Entwicklung, Anpassung und Betrieb nach Ihren eigenen Prioritäten. Die Gesamtkostenrechnung zeigt oft ein überraschendes Bild: Was zunächst nach höheren initialen Investitionen aussieht, amortisiert sich schnell durch wegfallende Lizenzgebühren, geringere Abhängigkeitskosten und die Möglichkeit, die Software exakt an Ihre Bedürfnisse anzupassen, statt teure Workarounds für fehlende Features zu entwickeln. Anpassungsfähigkeit für Ihre spezifischen Anforderungen Jedes Unternehmen ist anders, und die Vorstellung, dass eine Einheitslösung für alle passt, ist naiv. Mit Open Source können Sie die Software genau an Ihre Prozesse anpassen , nicht umgekehrt. Individuelle Erweiterungen sind möglich , ohne dass Sie auf die Roadmap eines Konzerns hoffen müssen. Die Integration in bestehende Systeme erfolgt über offene Schnittstellen, und Sie werden nicht durch proprietäre APIs eingeschränkt, die nur das tun, was der Hersteller für sinnvoll hält. Diese Anpassungsfähigkeit bedeutet auch, dass Sie schneller auf Marktveränderungen reagieren können. Wenn Ihre Branche neue Anforderungen entwickelt oder Sie innovative Geschäftsmodelle testen wollen, können Sie Ihre Software entsprechend weiterentwickeln oder weiterentwickeln lassen, statt auf einen Softwarehersteller zu warten, der vielleicht nie liefert. Sicherheit durch Transparenz Ein häufiges Missverständnis ist, dass Open-Source-Software weniger sicher sei, weil der Code für jeden einsehbar ist. Das Gegenteil ist der Fall: Transparenz erhöht die Sicherheit erheblich . Wenn Tausende Entwickler weltweit den Code einsehen können, werden Sicherheitslücken schneller entdeckt und geschlossen. Bei proprietärer Software hingegen wissen Sie nie, was im Hintergrund passiert, welche Daten abfließen oder welche Hintertüren existieren – bewusst oder unbewusst. Gerade im Kontext von Datensouveränität ist dieser Aspekt entscheidend . Sie wollen keine Software einsetzen, die möglicherweise Daten an Dritte übermittelt oder Zugriffe ermöglicht, von denen Sie nichts wissen. Mit Open Source haben Sie die volle Kontrolle und können – wenn nötig – jeden Aspekt der Software überprüfen lassen. Die perfekte Verbindung: Open Source und Datensouveränität Open-Source-Software und digitale Datensouveränität sind zwei Seiten derselben Medaille. Während Datensouveränität bedeutet, die Kontrolle über Ihre Daten und deren Speicherort zu haben, ermöglicht Open Source die Kontrolle über die Software selbst . Kombiniert ergibt das echte digitale Souveränität : Sie bestimmen, welche Software läuft, wie sie funktioniert, wo Ihre Daten gespeichert werden und wer darauf zugreifen kann. Wenn Sie Open-Source-Lösungen auf Ihrer eigenen Infrastruktur oder bei einem vertrauenswürdigen Hosting-Partner betreiben, haben Sie die vollständige Kontrolle über den gesamten Stack – von der Hardware über die Software bis zu den Daten. Diese Kombination ist besonders für öffentliche Einrichtungen, Gesundheitsorganisationen und Unternehmen mit hohen Compliance-Anforderungen von unschätzbarem Wert. Die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) lässt sich mit dieser Architektur nicht nur einhalten, sondern wird zum natürlichen Bestandteil Ihrer IT-Strategie. Sie müssen sich keine Sorgen über transatlantische Datentransfers, den US Cloud Act oder unklare Datenverarbeitungsverträge machen – Ihre Daten bleiben dort, wo Sie es entscheiden. Der praktische Weg zur Open-Source-Infrastruktur Der Umstieg auf Open Source mag zunächst nach einem großen Projekt klingen, ist aber mit der richtigen Strategie gut zu bewältigen . Der erste Schritt ist eine ehrliche Bestandsaufnahme: Welche Tools nutzen Sie aktuell? Wofür werden sie eingesetzt? Wie kritisch sind sie für Ihre Geschäftsprozesse? Diese Analyse gibt Ihnen ein klares Bild Ihrer digitalen Abhängigkeiten. Im nächsten Schritt priorisieren Sie: Was ist am dringendsten? Wo sind die größten Kostenblöcke? Wo sind die größten Risiken? Oft ergibt sich eine natürliche Reihenfolge – beispielsweise könnten Sie mit internen Tools beginnen, die keine direkten Kundenbeziehungen betreffen, und sich dann zu kundenzugewandten Systemen vorarbeiten. Pilotprojekte mit einzelnen Teams oder Abteilungen sind der beste Weg, Erfahrungen zu sammeln und die Organisation vorzubereiten. Ein kleines Team, das für sechs Monate auf Mattermost statt Teams umsteigt, kann wertvolles Feedback geben und als Multiplikator für den Rest der Organisation dienen. Diese Pioniere werden zu Botschaftern der neuen Technologie und können Kollegen bei der späteren Umstellung unterstützen. Die schrittweise Ausweitung auf weitere Teams und Systeme erfolgt dann auf Basis der gesammelten Erfahrungen. Sie haben Prozesse etabliert, Know-how aufgebaut und können nun mit Zuversicht größere Bereiche migrieren. Wichtig ist dabei, professionelle Begleitung durch erfahrene Partner wie PPW in Anspruch zu nehmen. Wir begleiten Unternehmen und öffentliche Einrichtungen auf dem Weg zur digitalen Unabhängigkeit. Michael Pietz Geschäftsführer michael.pietz(at)ppw.de Die Zukunft gehört modularen, flexiblen Architekturen, die sich anpassen lassen Die Abhängigkeit von Tech-Giganten ist kein Naturgesetz, sondern eine Entscheidung. Open-Source-Technologien bieten einen bewährten, sicheren und wirtschaftlich sinnvollen Weg in die digitale Unabhängigkeit. Die Kombination aus Open Source und Datensouveränität schafft echte digitale Souveränität – Sie kontrollieren nicht nur Ihre Daten, sondern auch die Werkzeuge, mit denen Sie arbeiten. Die Zukunft gehört modularen, flexiblen Architekturen, die sich anpassen lassen , statt Organisationen in starre Systeme zu zwingen. Die Zukunft gehört transparenter Software, deren Sicherheit überprüfbar ist. Und die Zukunft gehört Unternehmen und Organisationen, die ihre technologische Souveränität ernst nehmen und aktiv gestalten. Der beste Zeitpunkt, um anzufangen, ist jetzt. Mit jedem weiteren Tag, den Sie in Abhängigkeit verbringen, festigen sich diese Strukturen, werden Migrationen schwieriger und wachsen die Kosten. Der Weg zur digitalen Unabhängigkeit beginnt mit einer einzigen Entscheidung – der Entscheidung, die Kontrolle zurückzugewinnen.
WeiterlesenBITV-Audit & WCAG-Prüfung | Websites, Apps & Software barrierefrei prüfen | PPW
Digitale Barrierefreiheit ist kein Extra. Sie ist Standard. Damit Websites und Anwendungen wirklich für alle nutzbar sind, prüfen wir sie nach klaren, nachvollziehbaren Kriterien – strukturiert, menschlich und mit einem geschulten Blick fürs Detail. In diesem Beitrag zeigen wir, wie unser BITV-Check abläuft und warum er weit über reine Formalität hinausgeht. Warum ein BITV-Check mehr ist als ein Pflichtprogramm Barrierefreiheit wird oft mit rechtlichen Anforderungen in Verbindung gebracht – etwa der BITV 2.0 oder dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Aber in Wahrheit geht es um viel mehr: um Nutzererlebnisse, die niemanden ausschließen. Unsere Sichtweise bei PPW: Barrierefreiheit bedeutet Qualität. Ein BITV-Check ist für uns kein Kontrollinstrument, sondern ein Werkzeug, das Potenziale sichtbar macht – für bessere Usability, klare Strukturen und eine inklusive Kommunikation. Und manchmal zeigt die Prüfung: Alles ist bereits in Ordnung. Auch das ist ein wichtiges Ergebnis – denn es bestätigt, dass Design, Code und Nutzerführung bereits den Anforderungen entsprechen. Dieses positive Resultat dokumentieren wir ebenso sorgfältig, um den erreichten Qualitätsstandard transparent festzuhalten und langfristig abzusichern. Unser Prüfprozess: Schritt für Schritt zur Barrierefreiheit Briefing & Auswahl der Prüfumgebung Am Anfang steht das gemeinsame Verständnis: Welche Inhalte, Seiten und Funktionen sollen in den BITV-Check einbezogen werden? Gemeinsam mit unseren Kunden definieren wir den konkreten Prüfumfang – von der Startseite über Formulare bis hin zu interaktiven Modulen. Mit uns haben Sie auch die Möglichkeit alle relevanten Plattformen zu betrachten: Website, App und Software. Bewertung nach BITV 2.0 und WCAG Alle Ergebnisse werden anhand der BITV 2.0-Kriterien strukturiert bewertet – von „konform“ über „teilweise konform“ bis „nicht konform“. Wir ergänzen diese Bewertung durch eine transparente Kommentierung, damit auch Anwender ohne technischen Hintergrund sofort verstehen, wo Handlungsbedarf besteht. Bericht & Beratung Am Ende steht ein klarer, priorisierter Bericht – mit konkreten Empfehlungen, Screenshots und Begründungen. Wir zeigen nicht nur, was verbessert werden muss, sondern auch wie es geht. Das Ergebnis: ein Maßnahmenplan, der Entwicklung, Design und Redaktion an einen Tisch bringt. Und manchmal lautet die wichtigste Erkenntnis: Alles passt bereits – ein starkes Signal für gelebte Qualität und digitale Reife. Der richtige Zeitpunkt und Ablauf für Ihren Barrierefreiheits-Check Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen BITV-Check? Ein Accessibility Check lohnt sich sowohl für neue als auch für bestehende Projekte. Wir unterscheiden daher zwei Vorgehensweisen: Barrierefreiheit von Anfang an planen Neues Projekt: Für Websites bewerten wir Barrierefreiheit bereits in Entwürfen, Komponenten und im Code . Eigene App- und Softwareprojekte prüfen wir konsequent per Whitebox-Test (mit Code) – inklusive Code-Review . Das spart Kosten, vermeidet spätere Korrekturen und sorgt dafür, dass Accessibility von Anfang an Teil des Qualitätsstandards ist. Analyse und Optimierung: Bestehende Systeme: Bei bestehenden Websites führen wir eine BITV-Analyse durch, um Barrieren und Optimierungspotenziale zu identifizieren. Das Ergebnis: ein klar priorisierter Maßnahmenplan mit Quick Wins und langfristigen Empfehlungen. Bei externen Apps und Software setzen wir auf Blackbox-Tests (ohne Code), um reale Nutzungsszenarien abzudecken. Im Ergebnis zeigt auch hier der Prüfbericht konkrete Empfehlungen auf. Unterschiede bei der Prüfung von Websites, Apps und Software Website Die Prüfung von Webauftritten konzentriert sich auf die Zugänglichkeit im Browser-Umfeld: Navigation per Tastatur, Screenreader-Kompatibilität, semantische Überschriftenstruktur, Kontrastverhältnisse und responsive Darstellung auf verschiedenen Geräten. Wir analysieren gezielt, wie Nutzer mit unterschiedlichen Unterstützungstechnologien die Inhalte erreichen und verwenden. App Mobile Anwendungen bringen eigene Herausforderungen mit: Unterschiedliche Plattformen (iOS/Android) und eine komplexere Steuerung über Touch, Gesten oder externe Eingabegeräte. Darüber hinaus müssen Aspekte wie Screenreader, Bildschirmrotation und gestengesteuerte Navigation beachtet werden — wir prüfen genau, wie barrierefreie Nutzung unter realen Bedingungen funktioniert. Software Bei Software-Lösungen (z. B. spezialisierte Web-Apps, Verwaltungssoftware, Plattformen) liegt der Fokus auf der Zugänglichkeit komplexer Benutzeroberflächen mit vielen komponentenbasierten Interaktionen, Eingabeformularen, Dialogen und modularem Aufbau. Hier prüfen wir die Oberfläche und Steuerung mit assistive Technologien (Screenreader, Tastatursteuerung, Sprachausgabe) auf Barrieren. Zudem ist für Software oft eine Testumgebung nötig, in der wichtige Funktionen simuliert werden können — das unterscheidet sich deutlich vom typischen Web-Check. Warum die Unterscheidung relevant ist: Jede Plattform bringt ihre eigenen Nutzungs-Realitäten, technischen Voraussetzungen und Barrieren mit sich. Unsere Expertise ermöglicht uns, diese Unterschiede präzise abzubilden – und Ihnen eine Prüfung zu liefern, die nicht nur formal korrekt, sondern wirklich nutzbar ist. Egal ob Website, App oder Software – wir adaptieren das Prüfverfahren individuell auf Ihre Plattform-Anforderungen. Mit unserem Angebot zu barrierefreien Lösungen Wir bieten Beratung, Konzeption und technische Umsetzung im Bereich der Barrierefreiheit Qualität durch Transparenz Jede Prüfung wird intern im Mehr-Augen-Prinzip kontrolliert. Wir dokumentieren nachvollziehbar, nach welchen Methoden wir arbeiten, und aktualisieren unsere Prüfprozesse regelmäßig – immer entlang aktueller WCAG- und BITV-Standards. So sichern wir Qualität – und schaffen Vertrauen. Was der BITV-Check für unsere Kunden bedeutet Ein BITV-Check von PPW liefert klare, praxisnahe Ergebnisse : Verständlich dokumentierte Barrieren Priorisierte Handlungsempfehlungen Ein gemeinsames Verständnis von Barrierefreiheit als Gestaltungsaufgabe Unsere Kunden schätzen, dass wir nicht nur analysieren, sondern begleiten – bis zur erfolgreichen Umsetzung. Fazit: Barrierefreiheit beginnt mit Bewusstsein Ein BITV-Check ist kein Selbstzweck. Er ist der erste Schritt in Richtung inklusive digitale Erlebnisse . Wir machen sichtbar, wo digitale Angebote Menschen ausschließen – und helfen, diese Hürden nachhaltig zu beseitigen. Sie möchten wissen, wie Ihr Auftritt im BITV-Check abschneidet? Lassen Sie uns darüber sprechen – und den Weg zu echter digitaler Teilhabe gemeinsam gehen.
WeiterlesenTYPO3 14.0 Änderungen und Breaking Changes | PPW
Alle Änderungen und neue Features von TYPO3 14.0 In unserem Detail-Artikel Neues Release: Neue Features und Änderungen in TYPO3 14.0 führen wir heute bereits am Tag des Releases und in den nächsten Tag eine Übersicht aller Änderungen auf. Als kleiner Bonus auch die Info: Die Erweiterung EXT:content_blocks wurde heute in Version 2.0.0 auch in einer v14-kompatiblen Version veröffentlicht: Release-Announcement (englisch). Mit unserem festangestellten Mitarbeitenden Garvin Hicking unterstützen wir aktiv die TYPO3-Entwicklung. Er arbeitet im Core-Merger Team des OpenSource Projekts mit, und ist daher über die neuesten Entwicklungen bestens informiert. In unseren Artikelserien zu TYPO3-Releases beleuchtet er detailiert (und garantiert ohne KI-Automatik) wichtige Änderungen. Garvin Hicking Senior Developer garvin.hicking(at)ppw.de
WeiterlesenLeichte Sprache – verständliche digitale Angebote für alle Menschen
Verständlichkeit, die wirkt – was Leichte Sprache ausmacht Leichte Sprache ist keine vereinfachte Tonalität und kein stilistischer Kompromiss. Sie ist ein eigenständiger, klar abgegrenzter Kommunikationsbereich mit festen Regeln. Ihr Ziel ist nicht, Inhalte zu verkürzen, sondern sie wirklich verständlich zu machen. Gerade im digitalen Raum entscheidet Verständlichkeit darüber, ob Informationen genutzt werden, Prozesse gelingen oder Angebote verlassen werden. Leichte Sprache setzt genau hier an – konsequent, strukturiert und nutzerzentriert. Dabei steht sie gleichwertig neben der Standardsprache, ersetzt diese aber nicht. Nutzerinnen und Nutzer entscheiden selbst, welche Sprachform sie verwenden. Diese bewusste Trennung ist ein zentraler Bestandteil von Barrierefreiheit – technisch, inhaltlich und konzeptionell. Daneben gibt es Einfache Sprache. Sie reduziert Komplexität, folgt jedoch keinen festen Regeln und richtet sich an eine breite Zielgruppe. Sie eignet sich, um Inhalte verständlicher zu formulieren, ersetzt jedoch keine Leichte Sprache, wenn diese erforderlich ist. Unterschied zwischen Standard-, Einfacher und Leichter Sprache Standardsprache: fachlich oder allgemein, komplexitätsoffen, Zielgruppenanpassung optional , nicht systematisch, keine Barrierefreiheitsanforderung Einfache Sprache: reduziert und klar, regelgeleitet, aber flexibel (keine strenge Prüfung), für breite Zielgruppen, häufig an Normen orientiert (DIN EN 301 549), aber nicht zwingend normkonform Leichte Sprache (DIN SPEC 33429): streng geregelt, geprüft (z. B. durch Prüfgruppen), für klar definierte Zielgruppen, hohe Barrierefreiheit, geringe stilistische Freiheit Beispiel: Behördenkommunikation Standardsprache „Bitte beachten Sie, dass zur Bearbeitung Ihres Anliegens eine vollständige Einreichung der erforderlichen Unterlagen notwendig ist.“ Einfache Sprache „Damit wir Ihr Anliegen bearbeiten können, benötigen wir alle Unterlagen.“ Leichte Sprache „Sie haben ein Anliegen. Dafür brauchen wir Unterlagen. Bitte schicken Sie uns alle Unterlagen.“ Beispiel: Online-Antrag Standardsprache „Der Antrag kann ausschließlich über das bereitgestellte Online-Formular gestellt werden.“ Einfache Sprache „Den Antrag stellen Sie über ein Online-Formular.“ Leichte Sprache „Sie stellen den Antrag im Internet. Dafür gibt es ein Formular.“ Beispiel: Kundenservice Standardsprache „Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.“ Einfache Sprache „Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie bitte unseren Kundenservice.“ Leichte Sprache „Haben Sie Fragen? Dann helfen wir Ihnen. Rufen Sie uns an.“ Weitere Informationen Warum Leichte Sprache relevant ist Gesetzlich orientiert Mit der BITV 2.0 und dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz wird verständliche Kommunikation zu einem festen Bestandteil digitaler Barrierefreiheit. Öffentliche Stellen stehen bereits heute in der Verantwortung, Informationen zugänglich bereitzustellen. Gleichzeitig geraten auch private Unternehmen zunehmend in den Fokus – nicht nur durch regulatorische Entwicklungen, sondern durch steigende Erwartungen von Nutzerinnen und Nutzern, Auftraggebern und Öffentlichkeit. Leichte Sprache ist dabei kein freiwilliger Zusatz, sondern ein anerkannter Baustein barrierefreier Kommunikation , der rechtliche Orientierung und inhaltliche Klarheit verbindet. Gesellschaftlich notwendig Mehr als 10 Millionen Menschen in Deutschland haben Schwierigkeiten, komplexe Texte sicher zu erfassen. Leichte Sprache schafft hier Zugang zu Informationen, ermöglicht eine selbstständige Nutzung digitaler Angebote und unterstützt gesellschaftliche Teilhabe. Sie baut Abhängigkeiten ab, reduziert Unsicherheiten und stärkt Orientierung im digitalen Raum. Darüber hinaus profitieren auch situative Nutzergruppen von verständlich aufbereiteten Inhalten – etwa ältere Menschen, Personen unter Stress oder Zeitdruck sowie mobile Nutzerinnen und Nutzer, die Inhalte unterwegs oder unter eingeschränkten Bedingungen konsumieren. Leichte Sprache ist damit kein Nischenangebot, sondern ein strategisches Zugangsangebot , das Reichweite erhöht und digitale Angebote für deutlich mehr Menschen nutzbar macht. Unternehmerisch sinnvoll Auch unabhängig von gesetzlichen Vorgaben bietet Leichte Sprache einen klaren wirtschaftlichen Mehrwert. Verständlich strukturierte Inhalte senken die Komplexität, erleichtern Entscheidungen und verbessern die Nutzung digitaler Angebote spürbar. In der Praxis führt der Einsatz von Leichter Sprache zu weniger Rückfragen und Supportaufwand, erhöht die Nutzungsraten zentraler Inhalte und Prozesse und wirkt sich positiv auf Conversion und Abschlussquoten aus. Gleichzeitig stärkt sie die Markenwahrnehmung, da Organisationen als klar, zugänglich und verantwortungsvoll wahrgenommen werden. Verständlichkeit wird damit zu einem messbaren Qualitätsmerkmal – und zu einem strategischen Faktor für nachhaltigen digitalen Erfolg. Leichte Sprache in digitalen Projekten Damit Leichte Sprache ihre Wirkung entfalten kann, muss sie von Anfang an mitgedacht werden. Entscheidend ist eine klare Einbindung in Konzept, Technik und Inhalte – nicht als Zusatz, sondern als gleichwertiger Bestandteil des digitalen Angebots. Strategisch in der Konzeption: Früh festlegen, welche Inhalte in Leichter Sprache angeboten werden und welche Zielgruppen erreicht werden sollen. Technisch sauber integriert: Leichte Sprache wird im CMS wie eine zusätzliche Sprache behandelt – klar getrennt und einfach pflegbar. Sichtbar und erreichbar: Der Wechsel zur Leichten Sprache ist jederzeit möglich und eindeutig gekennzeichnet. Inhaltlich fokussiert: Konzentration auf Kernbotschaften, ergänzt durch klare Struktur und visuelle Unterstützung. So wird Leichte Sprache kein Anhängsel, sondern ein selbstverständlicher Teil eines barrierefreien digitalen Angebots. Für digitale Projekte empfiehlt sich, Leichte Sprache frühzeitig zu planen, technisch sauber zu integrieren und inhaltlich auf zentrale Nutzerbedürfnisse zu fokussieren. So entsteht Barrierefreiheit, die wirkt – für Nutzerinnen und Nutzer ebenso wie für Organisationen.
WeiterlesenBarrierefreie Websites mit BITV und WCAG
Unterschied zwischen BITV und WCAG Grundlage für barrierefreie Webseiten ist die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) mit Stand vom 21. Mai 2019. Auf dieser Grundlage basiert die Web Content Accessibility Guidelines (aktuell WCAG 2.2). In den meisten Fällen reicht die Umsetzung und Prüfung auf Basis der rechtlichen Bestimmungen der WCAG-Konformität aus, da diese ein wesentlicher Bestandteil der BITV ist. Bei der BITV gibt es 92 Prüfschritte und bei der WCAG gibt es 60 Prüfschritte, die durchlaufen werden. Die 32 zusätzlichen Prüfschritte beziehen sich auf biometrische Authentifizierung, Sprachkommunikation, Untertitel bei Videos und Autorenwerkzeuge sowie Dokumentation und Support. Grundsätzlich beachten wir diese Punkte bei einer Umsetzung nach den WCAG- Richtlinien, da Dokumentation, Support und Verständlichkeit bei Videos immer auch ein Thema bei Webprojekten sind. Im weiteren Verlauf sprechen wir trotzdem von WCAG ohne die zusätzlichen Prüfschritte der BITV zu vernachlässigen. 2025: Nachweis der WCAG-Prüfung Die erste Anlaufstelle für einen Nachweis ist ein W3C-Test zur WCAG, der allerdings nicht rechtlich bindend ist. Mit den Ergebnissen aus der Durchführung lassen sich bereits alle wesentlichen Fehler vermeiden, die entstehen können. PPW führt den W3C-Test für jedes Projekt grundsätzlich durch. Darüber hinaus gilt es die gesetzlichen Bestimmungen einzubeziehen, zu erfüllen und in einem Audit-Protokoll nachzuweisen. Dieser Nachweis genügt - in Verbindung mit einer den Anforderungen entsprechenden Erklärung zur Barrierefreiheit - um den Anforderungen aus den Vorgaben an die barriefreie Umsetzung zu entsprechen. 2024: WCAG 3.0 Mit der WCAG 2.2 sind die Richtlinien für Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit und Robustheit bereits festgelegt. In Zukunft wird mit der WCAG 3.0 eine differenziertere Anwendung der Richtlinien möglich werden. Dazu schreibt die Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik : „Es soll mitgedacht werden, dass Menschen ganz individuelle und multiple Bedürfnisse und Anforderungen an digitale Inhalte haben, was sich u.a. in dem Bestreben zeigt, eine neue Konformitäts- und Prüfstruktur zu erstellen, die die Bedürfnisse von Menschen mit Sehschwäche und kognitiven Einschränkungen besser abbilden kann.“ Damit löst die WCAG 3.0 in Zukunft WCAG 2.2 ab und soll für einen langen Lebenszyklus entwickelt werden. 2021: Umsetzung der EU-Richtlinie Am 22. Juli 2021 ist das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) verkündet worden, welches am 28. Juni 2025 in Kraft tritt. Mit dem Gesetz werden private Unternehmen dazu verpflichtet, bestimmte digitale Produkte und Dienstleistungen barrierefrei anzubieten. Das Gesetz ist einer von mehreren wichtigen Schritten zu einer inklusiven Gesellschaft, in der alle Menschen ein selbstbestimmtes Leben führen können. Das BFSG dient in Deutschland der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Barrierefreiheit (European Accessibility Act, kurz: EAA). Wir schreiben das Jahr 2025... Die Serie "Extrapolations" ist eine ergreifende Zukunftsvision, in der die Auswirkungen des Klimawandels bereits zum Alltag geworden sind. Inhaltlicher Kern ist die Frage, ob wir mutig genug sein werden selbst zur Lösung zu werden, indem wir mutige Entscheidungen treffen. Von der Serie angeregt bin ich über Extrapolations als mathematische Hochrechnung auf Begriffe wie Interpolation, Grenzwerte, Funktion und Schätzung getroffen. Die Begriffe passen überraschend gut zu unserem Arbeitsalltag bei der Umsetzung und den Audits von barrierefreien Produkten wie Websites, Intranets, Web-Apps und Web-Komponenten. In diesem Zusammenhang habe ich ChatGPT gefragt, welche Verbindung es zwischen Extrapolations (Zukunftsvision) und WCAG (Barrierefreiheit auf Basis von BITV) aus dessen Sicht gibt. Die „trockene“ Antwort von Chat GPT: “In Bezug auf die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) bezieht sich Extrapolation darauf, wie Richtlinien und Anforderungen auf Inhalte angewendet werden, die möglicherweise nicht explizit in den WCAG-Richtlinien erwähnt werden, aber ähnliche Merkmale oder Eigenschaften aufweisen wie die, die in den Richtlinien behandelt werden.” Interpretiert man die ChatGPT Antwort kommt es offensichtlich eher darauf an, innerhalb der Anforderungen auf denen die WCAG beruht, den Fokus besonders auf individuelle Themen zu legen. Dabei geht es um barrierefreie Widgets (Minianwendungen), redaktionelle Qualitätsanforderungen sowie der Sicherung der Konzeption bis zur Live-Schaltung. Ein notwendiger Prüfbericht zur digitalen Barrierefreiheit kann dazu für Web-Audits, Web-Apps und Design-Audits durchgeführt werden. Diese Audits kommen bei neuen oder bestehenden Projekten zum Einsatz als auch in einzelnen digtialen Produktbausteinen. Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) Am 22. Juli 2021 ist das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) verkündet worden, welches am 28. Juni 2025 in Kraft tritt. Mit dem Gesetz werden viele Unternehmen dazu verpflichtet, bestimmte digitale Produkte und Dienstleistungen barrierefrei anzubieten. Das Gesetz ist einer von mehreren wichtigen Schritten zu einer inklusiven Gesellschaft, in der alle Menschen ein selbstbestimmtes Leben führen können. Mit WCAG-konformer Umsetzung wird der Vorteil messbar SEO & Ranking verbessern und Reichweite erhöhen Um die Sichtbarkeit Ihrer Website oder ihres digitalen Produkts zu verbessern und so das Suchmaschinenranking zu steigern, optimieren wir die Website für die barrierefreie Zugänglichkeit, einschließlich bildbeschreibender Alt-Texte, strukturiertem HTML-Code und einer nutzerfreundlichen und BITV-konformen Navigation. Durch diese Maßnahmen werden nicht nur die SEO-Ergebnisse optimiert sondern auch die Reichweite für Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten erhöht. Neue Nutzergruppen und Kunden erreichen und dadurch die Conversion messbar erhöhen Wir implementieren barrierefreie Designprinzipien auf Ihrer Website, um eine inklusive Benutzererfahrung zu gewährleisten. Durch die Optimierung für barrierefreie Zugänglichkeit schaffen Sie eine benutzerfreundliche Umgebung, die nicht nur neue Zielgruppen anspricht, sondern auch die Conversion durch eine verbesserte Nutzerfreundlichkeit und Zugänglichkeit nachhaltig steigert. Zugänglichkeit herstellen und damit die Kundenzufriedenheit steigern Durch die Umsetzung der WCAG-Richtlinien stellen Sie sicher, dass Ihre Website für jeden zugänglich ist, unabhängig von individuellen Fähigkeiten oder Einschränkungen. Diese barrierefreie Gestaltung fördert die Kundenzufriedenheit, da sie eine inklusive Erfahrung sicherstellt. Hiermit können Nutzerinnen und Nutzer mühelos auf die Inhalte der Website zugreifen und von den angebotenen Leistungen und Produkten profitieren. Mit dem Abbau von Barrieren das Image Ihres Unternehmens verbessern Durch den Abbau von Barrieren gemäß den WCAG-Richtlinien und somit der Bereitstellung einer inklusiven Online-Präsenz, die für alle Nutzerinnen und Nutzer zugänglich ist, verbessert Ihr Unternehmen sein Image. Die Fokussierung auf barrierefreie Gestaltung zeigt Ihr Engagement für Vielfalt und Kundenorientierung, was sich positiv auf die Wahrnehmung und Reputation Ihres Unternehmens auswirkt. Bewertung und Umsetzung der WCAG-Richtlinien Bei der Bewertung und Umsetzung der WCAG-Richtlinien geht es um die präzise Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit sowie Robustheit. Diese Ebene können Accessibility-Testtools wie Lighthouse oder eine KI nur zu ca. 35% bewerten. So kann Lighthouse zwar feststellen das ein alternativer Text zur Bildbeschreibung vorhanden ist aber nicht, ob der Text auch verständlich ist und vorgelesen werden kann. Eine KI kann zwar Seiten prüfen, aber im Ergebnis auch nur Vorschläge machen, die wiederum von einem Experten geprüft werden müssen, um diese in eine sinnvolle und barrierefreie Umsetzung zu überführen. Wir haben die Expertise aufgrund unserer mehr als 20-jährigen Erfahrung im Bereich der barrierefreien Umsetzung bei PPW verankert. Gemeinsam mit unseren weiteren Leistungsbereichen prüfen und begleiten wir folgende Bereiche: Prüfbericht zur digitalen Barrierefreiheit Manuelle Barrierefreiheitsprüfung Audit-Typen: Web-Audits, Web-Apps, Design-Audits Mit unserem Angebot zu barrierefreien Lösungen Wir bieten Beratung, Konzeption und technische Umsetzung im Bereich der Barrierefreiheit
WeiterlesenTYPO3 14.1 Änderungen und neue Features | PPW
Alle Änderungen und neue Features von TYPO3 14.1 Nach unserem Detail-Artikel Neues Release: Neue Features und Änderungen in TYPO3 14.0 führen wir heute die Artikelreihe zu TYPO3 v14 fort und stellen die Änderungen im ersten Sprint-Release 14.1 detailiert und völlig un-automatisiert (wie immer) vor. Die wesentlichen Änderungen (von insgesamt 189 Änderungen) im Schnellüberblick: Neue Backend-Icons , weitere Backend- Design-Anpassungen (Abstände, Farben, Buttons) Ein neues Frontend-Template namens “ Camino ” ist, ähnlich wie das EXT:bootstrap_package und das EXT:introduction_package nun von Haus aus im TYPO3-Core enthalten und wird standardmäßig bei Neu-Installationen aktiviert . Erstmalig wird dann sofort ein nutzbares Frontend-Design ausgeliefert mit bekannten Frontend-Features wie Heros , Teaser-Kacheln , Menü-Erzeugung und vererbbaren Footer-Elementen . Das Design bietet mehrere Farb-Varianten . Unter der Haube nutzt es bereits parametrisierte Fluid-Templates, die für Fluid-Komponenten vorbereitet sind. Einige Funktionen von “ext:content_defender” wurden in den Core überführt, so dass die Definition von erlaubten Inhaltselemten pro Backend-Layout-Spalte ("colPos") möglich ist (Camino nutzt dies). Ein QR-Code Modul für stabile URL-Weiterleitungen Der Seitenbaum kann nun übersetzte Seitentitel filtern/finden Unterstützung von “ Storage Adaptern ” in EXT:form Integration von Fluid Components und bessere Konfiguration von Fluid Namespaces Diverse Sprach/Label-Anpassungen , Verbesserungen vom Wording, Ermöglichung zum “deprecaten” von Sprachlabels und dessen Auswertung, Bugfixes und Verbesserungen im XLIFF-Sprachhandling Streamlining der System Resource API Ein neues “ datetimesec ” Datenformat für die FormEngine DateTimePicker ist verfügbar Code-Modernisierung des EditDocumentController mehr PHP 8.5 Kompatibilität Siehe auch: TYPO3 14.0 TYPO3 14.1 TYPO3 14.2 (31. März 2026) TYPO3 14.3 (21. April 2026) Neue Funktionen und Schnittstellen Backend: API Goodie Erweiterung des SanitizeFileNameEvent mit einer Methode getOriginalFileName() um den ursprünglichen Dateinamen vor der Bereinigung auszulesen. Zielgruppe: Entwicklung Weiterführende Dokumentation Add original file name to SanitizeFileNameEvent Relevante Commits (GitHub) [FEATURE] Add original file name to SanitizeFileNameEvent Goodie Das Install-Tool-Passwort kann nun auch Passwort-Validatoren nutzen (die auch im CLI angewendet werden, wo nun auch die Passwortlänge bestimmt werden kann). Zielgruppe: Entwicklung Weiterführende Dokumentation Allow to utilize password validators in Install Tool Relevante Commits (GitHub) [FEATURE] Allow to utilize password validators in Install Tool Sehr wichtig Die zentrale Funktion von EXT:content_defender zur Definition von erlaubten Inhaltselementen pro Seitenspalte ("colPos") existiert nun im Core. Zielgruppe: Integration In den Backend-Layouts können diese Anweisungen nun hinterlegt werden, so dass z.b. in einer "Hero"-Spalte auch wirklich nur Inhaltselemente platziert werden können, die in dieser Spalte sinnvoll sind. Weiterführende Dokumentation Allow content element restrictions per colPos Relevante Commits (GitHub) [FEATURE] Add content element restrictions per colPos Goodie Ein neues Datumsformat "datetimesec" erlaubt eine Datumsauswahl in FormEngine-Backends mit voller Zeitangabe inklusive Sekunden (bisher ging es nur auf Minuten). Zielgruppe: Integration Weiterführende Dokumentation Add TCA datetime format=datetimesec option Relevante Commits (GitHub) [FEATURE] Add "datetimesec" TCA FormEngine format option Backend: User-Interface / Darstellung (UI) Sehr wichtig Neue Icons. Zielgruppe: Redaktion Relevante Commits (GitHub) [TASK] Update icon set to v4.4.4 | [TASK] Modernize Module Icons Wissenswert Im Seitenbaum können nun auch mehrsprachige Seiten nach deren Seitentitel gefunden werden. Zielgruppe: Redaktion Weiterführende Dokumentation Search translated pages in page tree Relevante Commits (GitHub) [FEATURE] Search translated pages in page tree filter Goodie Modale Popups können nun eine Platzierung (Anfang/Ende/Oben/Unten) definieren. Dies kann man in der Styleguide-Extension simulieren. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Add modal positions, header visibility and static options Goodie Die Site-Settings und Site Configuration kann nun direkt im Kontextmenü vom Root-Pages im Seitenbaum aus aufgerufen werden. Zielgruppe: Redaktion Weiterführende Dokumentation Context menu items to edit site configuration for pages Relevante Commits (GitHub) [FEATURE] Add site edit and site settings to context menu of root page EXT:form (Formularverwaltung) Sehr wichtig Alle Form-Elemente können in der GUI nun ein "versteckt/aktiv" toggle benutzen, um einzelne Formularelemente einfach ein oder auszuschalten. Zielgruppe: Integration Weiterführende Dokumentation Adjust visibility of form elements in Form Editor Relevante Commits (GitHub) [FEATURE] Add visibility control for form elements in Form Editor | [BUGFIX] Remove automatic renderingOptions.enabled handling EXT:redirects (Link-Weiterleitungen) Wissenswert Neues QR-Code Untermodul für Redirects, so dass dauerhaft stabile QR-Codes mit änderbarem Linkziel erstellt werden können. Zielgruppe: Redaktion Weiterführende Dokumentation Add QR Code module Relevante Commits (GitHub) [FEATURE] Add QR Codes module | [TASK] Add missing access fields for QR codes Fluid Goodie Eine neue Konfigurationsdatei Configuration/Fluid/Namespaces.php kann nun PHP-seitig genutzte Fluid-Namespaces deklarieren und global verfügbar machen, im Gegensatz zur Nutzung in der Datei ext_localconf.php . Zudem ist ein neuer PSR-14 Event \TYPO3\CMS\Fluid\Event\ModifyNamespacesEvent hinzugekommen. Zielgruppe: Integration Weiterführende Dokumentation Configuration file to register global Fluid namespaces Relevante Commits (GitHub) [FEATURE] Establish config file for Fluid namespaces Sehr wichtig Fluid Components sind in TYPO3 nun via Configuration/Fluid/ComponentCollections.php definierbar. Hiermit können global gewisse Komponenten ähnlich wie ein ViewHelper (aber mit Partials) definiert und gekapselt werden. Mehrere PSR-14 Events ermöglichen die individuelle Anpassungen beim Komponenten-Rendering auf PHP-Ebene. Zielgruppe: Integration Weiterführende Dokumentation Fluid components integration | PSR-14 events for Fluid components Relevante Commits (GitHub) [FEATURE] Fluid components integration | [FEATURE] Fluid components integration FormEngine Goodie Der Kalender-Picker kann nun den Start der Woche in den Benutzereinstellungen definieren, statt nur sprachabhängig zu sein. Zielgruppe: Redaktion Weiterführende Dokumentation User-specific configuration of date-timepicker's first day of a week Relevante Commits (GitHub) [FEATURE] Allow to configure "first day of week" datepicker setting Frontend Sehr wichtig Neues Frontend-Template Camino . Zielgruppe: Integration Ein neues Frontend-Template namens Camino ist, ähnlich wie das EXT:bootstrap_package und das EXT:introduction_package nun von Haus aus im TYPO3-Core enthalten und wird standardmäßig bei Neu-Installationen aktiviert. Erstmalig wird dann sofort ein nutzbares Frontend-Design ausgeliefert mit bekannten Frontend-Features wie Heros, Teaser-Kacheln, Menü-Erzeugung und vererbbaren Footer-Elementen. Das Design bietet mehrere Farb-Varianten. Unter der Haube nutzt es bereits parametrisierte Fluid-Templates, die für Fluid-Komponenten vorbereitet sind. Weiterführende Dokumentation Introduce default theme "Camino" Relevante Commits (GitHub) [FEATURE] Add theme "camino" | [TASK] Allow activating default theme in installation process | [BUGFIX] Add missing README.rst for theme_camino | [DOCS] Provide minimal documentation for EXT:theme_camino Modul-Umbenennungen Wissenswert Fortführung der Modul-Umbenennungen: "List" => "Records" sowie konsistente Umbenennungen in Code und Dokumentation. Zielgruppe: Redaktion Relevante Commits (GitHub) [TASK] Rename "List" module to "Records" | [TASK] Apply module renaming to comments, readmes and rst files PSR-14 Events Goodie Neuer PSR-14 Event um den Inhalt der "Page Content Preview" zu modifizieren, vor oder nach weiteren Extensions wie z.B. EXT:content_blocks. Zielgruppe: Entwicklung Weiterführende Dokumentation Add PSR-14 Event AfterPageContentPreviewRenderedEvent Relevante Commits (GitHub) [FEATURE] Provide PSR-14 event to modify page content preview Site-Handling Wissenswert Route Enhancers können nun im Kontext von Site Sets definiert und ausgeliefert werden. Zielgruppe: Integration Weiterführende Dokumentation Route enhancers in site sets Relevante Commits (GitHub) [FEATURE] Add route enhancers to site sets Goodie Die EXT:seo Sitemap-Routingkonfiguration wird nun als Site Set ausgeliefert. Zielgruppe: Integration Weiterführende Dokumentation Sitemap route enhancers provided via site set Relevante Commits (GitHub) [FEATURE] Add route enhancers to site sets Sprachhandling Goodie Der PageRenderer erhält eine neue Methode addInlineLanguageDomain mit der die Sprachlabels einer XLF-Datei im JavaScript-Code vollständig inklusive Präfix ausgegeben werden können. Dies ergänzt die Methode addInlineLanguageLabelFile mit der dies bislang nur ohne Präfix und nur mit Datei-Syntax möglich war. Zielgruppe: Integration Weiterführende Dokumentation Allow adding inline language domains to JavaScript Relevante Commits (GitHub) [FEATURE] Allow adding inline language domains to JavaScript TypoScript Die stdWrap.bytes Funktion kann nun auch Dezimalstellen zur Ausgabe konfigurieren. Zielgruppe: Integration Weiterführende Dokumentation Allow number of decimals in :typoscript: stdWrap.bytes function Relevante Commits (GitHub) [FEATURE] Allow number of decimals in stdWrap.bytes function Bugfixes und kleinere Anpassungen Backend: API Goodie DataHandler Fehlermeldungen erscheinen nun mit lokalisierter Einleitung zur besseren Lesbarkeit. Zielgruppe: Integration Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Provide user-friendly wrapper for unexpected DataHandler errors Widget-Voreinstellungen für das Dashboard können nun in der neuen Preset-Datei korrekt vorgenommen werden. Zielgruppe: Integration Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Allow widget configuration in dashboard presets Backend: TCA Select-Icons für den TCA-"folder" Typen werden wieder korrekt dargestellt. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Show select icons for TCA folder config Backend: User-Interface / Darstellung (UI) Korrekte Darstellung des backend-Logos im Top-Frame. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Use configured backendLogo from EXT:backend Etwaige Ladefehler in der Live-Suche werden nun besser dargestellt und führen zu keinem Endlos-Loading. Zielgruppe: Redaktion Relevante Commits (GitHub) Details Abhängigkeiten (Dependencies) Kompatibilität zu Symfony 7.4 für Symfony Validator-Tests und Symfony Console (nicht Funktionalität). Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Adjust Symfony Validator tests for 7.4 compatibility | [TASK] Add symfony/console 7.4.1 compatibility to CliCommandTest EXT:form (Formularverwaltung) Fehlermeldungen des Date-Validators in der Form GUI (Backend) werden nun besser positioniert. Zielgruppe: Integration Relevante Commits (GitHub) [TASK] Streamline position of custom error message in form editor EXT:scheduler (Task-Planer) Die Sekunden-Frequenzauswahl für Scheduler-Tasks wird beim Bearbeiten nun korrekt dargestellt. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) Details Die Datenbankspaltengröße vom Feld selected_tables wurde von 255 auf 4.000 Zeichen erhöht. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Enlarge DB field tx_scheduler_task.selected_tables EXT:styleguide Der Wechsel des Dark/Light Modes in der Styleguide-Demo für Komponenten scrollt nun nicht mehr zum Seitenanfang, sondern bleibt bei der gewechselten Komponente. Zielgruppe: Integration Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Avoid scrolling after theme switching in styleguide components Extension-Manager Wissenswert Ein Bug für einen Randfall mit Fluid5-Template-Resolving bei unterschiedlichen Datentypen (html vs. json) im Extension-Manager wurde behoben, so dass bei Fehlern in der Dependency-Prüfung von Extensions diese auch korrekt ausgegeben werden können. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Re-enable EM unresolvedDependencies modal view Fluid Fluid 5.0.3 kann nun beim Cache-Warmup etwaige ungültige Variablen (die mit einem Unterstrich beginnen) anmäkeln. Zielgruppe: Integration Relevante Commits (GitHub) [TASK] Update Fluid Standalone to 5.0.3 Der "f:format.date" ViewHelper kann nun auch die TimeZone eines DateTimeImmutable Objekts ändern. Zielgruppe: Integration Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Support timezone adjustment for immutable dates Nutzung des neuen "f:contains" ViewHelpers im Core, Entfernung des EXT:impexp "inArray" ViewHelpers. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Replace internal inArray ViewHelper with f:contains Goodie Verbesserte (Language)MenuDataProcessors, die nicht mehr ein JSON-Objekt hin und herreichen müssen, sondern mit nativen PHP-Daten arbeiten können. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Avoid json_decode/json_encode in Menu Processors Migration-Wizards Die Migration umbenannter Backend-Modulrechte beachtet weitere Randfälle z.B. bei Verlagerung eines Hauptmenüpunkts in einen Untermenüpunkt. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Add parent module access when migrating renamed modules Die PHP-Fehlermeldung für umbenannte MigrationWizard-Interfaces wird durch eine korrekte composer.json classmap-Definition (nicht nur für "dev") vermieden. Zielgruppe: Integration Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Ensure autoload of moved interfaces in classic mode PHP-Typfehler Vermeidung von Typfehler in PageRepository->getPage . Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Prevent undefined array key in PageRepository PHP 8.5 Kompatibilität (z.B. keine "Null" Werte bei Array-Access). Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Add explicit string cast in FlexFormTools Site Configuration Fehlendes Label für staticText Routen korrigiert. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Fix label in Sites detail view Sprachhandling Vereinheitlichung von XLF-Labels, Anpassungen der Textinhalte für bessere Verständlichkeit, Ersetzung von veralteten Übersetzungen. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Use correct link and module path for refindex update | [TASK] Improve wording for the empty reference index message | [TASK] Remove exclamation marks from texts on EXT:backend | [BUGFIX] Fix wrong language key migrations | [BUGFIX] Replace usage of deprecated labels in the Core | [TASK] Deprecate locallang_mod_file.xlf | [TASK] Improve wording for recycler messages | [TASK] Remove filling words from ext:form labels | [BUGFIX] Assign correct label on log error for invalid folder name | [TASK] Improve wording for clear all caches description | [TASK] Improve file collection record type labels | [TASK] Standardize and improve labels on EXT:core | [TASK] Improve translation text of file_deny_pattern_partsNotPresent | [BUGFIX] Fix title attributes in Site Configuration Overview Möglichkeit zum Überschreiben von Translation Domain Labels mittels TypoScript Overrides. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Enable TypoScript overrides for domain reference labels Vereinheitlichung der XLF-Formatierung (Spaces statt Tabs), XML-Linting. Zielgruppe: Entwicklung Weiterführende Dokumentation XLF files now use 2-space indentation Relevante Commits (GitHub) [TASK] Normalize formatting of all XLF files Klareres "target/source" Handling von übersetzten Dateien und Fallback-Handling. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Make use of proper formated XLIFF files more robust | [BUGFIX] Move RST file to correct folder Korrekte Definition des TranslationDomainSearchCommands. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Register TranslationDomainSearchCommand as command again Verbessertes XLIFF-Linting. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Lint XLIFF using XliffUtils::validateSchema() | [TASK] Update iso database script | [BUGFIX] Fix invalid .editorconfig syntax Korrekte Verarbeitung der "englischen" (default) XLIFF Sprachdomain. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Properly resolve "english" XLIFF translation domain Sehr wichtig Vermeidung von Fehlern in XLF-Sprachdateien, die mehr Argument-Platzhalter nutzen als im Sprachlabel vorhanden. Ein solcher Fehler konnte bislang das TYPO3-Backend unbenutzbar machen. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Properly throw ValueError in locallang translate handling Korrekte Auswertung einer in der SiteConfig nicht vorhandenen Sprache im Menu ContentObject, ohne dass PHP Warnings ("undefined array key") erscheinen. Zielgruppe: Integration Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Fix undefined array key warning in language menu processing Tests Migration weiterer Akzeptanz-Tests von "Codeception" hin zu "Playwright", Optimierungen der Playwright-Einbindung. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Playwright: Migrate Extensionmanager/InstalledExtensionsCest test | [TASK] Playwright: Migrate FileList/* tests | [TASK] Playwright: Migrate Info/* tests | [TASK] Playwright: Migrate Integrations/* tests | [TASK] Playwright: Limit workers when running locally Verbesserung zum Test von XLIFF-Sprachlabels. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Add test for colon in lll identifier | [BUGFIX] Fix Extbase LocalizationUtilityTest Übersetzungsworkflow Der neue Übersetzungsworkflow berücksichtigt nun auch wieder, dass die "copy" Aktion nicht zur Verfügung steht falls im TCA translationSourceField fehlt. Zielgruppe: Integration Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Properly filter available localization modes Aufräumarbeiten im Code und Modernisierung Backend: API Goodie Vermeidung von doppeltem Caching im PageRenderer. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Avoid caching content twice in cache_pages Weiteres Streamlining der System Resource API, Fehlerbehebung im Installer von Instanzen in Unterverzeichnissen. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Harden resource identifier recognition | [BUGFIX] Fix resource uri generation in subdir environments in installer Umbenennung eines internen falsch benannten EventListeners von SystemInformationController zu SystemInformationEventListener . Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Rename SystemInformationController to EventListener and modernize class Aufräumarbeiten im EditDocumentController (Lokalisierungshandling, Abstraktion, Codestruktur, editconf-Linkbuilding) und PageInformationController. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Remove justLocalized parameter and use localization wizard | [TASK] Streamline FormResultCompiler and related code | [TASK] Clean up EditDocumentController | [TASK] Decouple DataHandler actions in EditDocumentController | [TASK] Further cleanup of EditDocumentController | [TASK] Reduce more state in EditDocumentController | [TASK] Refactor editconf to use individual UIDs instead of CSV | [TASK] Clean up PageInformationController TCA Schema API. Zielgruppe: Entwicklung Optimierung der Auslesung von registrierten Doktypes; PageDokTypeRegistry->getRegisteredDokTypes ist dank der Schema API nicht mehr nötig. Relevante Commits (GitHub) [TASK] Retrieve available Page Types from TCA sub schemata DataHandler. Zielgruppe: Entwicklung Anpassung der Typ-Deklaration der internen DataHandler-Methode doesPageHaveUnallowedTables , Entfernung ungenutzter lokaler Variable $beUser. Relevante Commits (GitHub) [TASK] Add typehint int for method doesPageHaveUnallowedTables | [TASK] Remove unused variable $beUser in SimpleDataHandlerController | [TASK] Declare internal method in DataHandler protected Die SettingsDefinition Klasse ist nun als public API deklariert. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Remove @internal from SettingDefinition class Vereinfachung implode/explode Logik in BackendUtility::getRecord() . Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Avoid unnecessary implode/explode logic in BackendUtility::getRecord Backend: User-Interface / Darstellung (UI) Wissenswert Weiteres Streamlining des Backend-Designs (Icon-Sets, CSS-Variablen, neue Seitenleiste). Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Adjust text-color-variant to use currentColor | [BUGFIX] Restore border bottom radius on tables in panels without a panel group | [TASK] Update icon set to v4.4.3 | [TASK] Introduce centralized sidebar state management | [TASK] Introduce typo3-backend-content-navigation web component Nutzung einer internen lit Komponente für Fortschrittsbalken (mit Theme-abhängigen Farben) anstelle der Third-Party-Lösung "nprogress". Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Use native ProgressBarElement instead of nprogress Goodie Nutzung der "type=search" Clearing-Funktionen von Browsern anstelle der bisher eigenen "clearable" Umsetzung, wo möglich. "t3js-clearable" bleibt weiter nutzbar. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Streamline search field appearance Anpassung des neuen Lokalisierungs-Wizards, so dass der interne Wert "colpos" nicht mehr in der GUI dargestellt wird. Zielgruppe: Redaktion Relevante Commits (GitHub) [TASK] Remove colpos information from localization wizard Button API / Component Factory / Breadcrumb API Weitere Nutzung der Button API im TYPO3 Core zur Vereinheitlichung der Erzeugung von Buttons und Komponenten (DocHeader, Breadcrumb). Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Consistently use ComponentFactory | [TASK] Remove unused function parameters | [TASK] Clean up BreadcrumbFactory Code-Cleanup Entfernung unnötiger Kommentare. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Cleanup some unused code comments Dependency Injection Nutzung von DI im SendMailCommand. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Use dependency injection in ext:core SendEmailCommand EXT:form (Formularverwaltung) Goodie Eine neue "Storage Adapter" API wurde für EXT:form umgesetzt um künftig YAML-Formulare auch anders zu verarbeiten als nur im Dateisystem. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Separate Storage Adapters for Form Extension EXT:opendocs Refactoring der Funktionen zur Darstellung von "geöffneten Datensätzen" im Backend. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Centralize and streamline open documents functionality Extbase Anpassung der Methodensignatur für das Extbase "QOM" (Query Object Model), so dass Statements nicht nur als String sondern auch Objekt durchgereicht werden können. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Relax QueryObjectModelFactory::statement() Einbindung von PHP-Typendeklaration in Extbase "Arguments" Klasse. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Use native types in Extbase Arguments class Fluid Templatenamen im "PAGEVIEW"-Objekt müssen nicht mehr zwangweise mit einem Großbuchstaben beginnen. Zielgruppe: Integration Relevante Commits (GitHub) [BUGFIX] Remove uppercase restriction from PAGEVIEW PHPStan Bereinigung von Warnungen/Hinweisen in der PHPStan Baseline. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Handle ext:scheduler phpstan baseline entries | [TASK] Handle ext:extensionmanager phpstan baseline entries | [TASK] Handle phpstan baseline entries for extbase unit tests Tests Konvertierung von "protected" zu "private" Klassen und Properties in finalen Klassen. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Make properties in final classes private in core tests | [TASK] Make properties in final classes private in extbase tests | [TASK] Make properties for final classes private in extensions' Tests | [TASK] Declare private properties in final classes | [TASK] Activate php-cs-fixer rule protected_to_private | [TASK] Make methods for final classes private | [TASK] Make methods for final classes private in tests | [TASK] Make properties in final classes private in backend tests Vermeidung von TYPO3_REQUEST Mocking in ext:impexp. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Disable global request instance in ext:impexp command test Erweiterung der Tests für "onlyAllowedTables" doktype switching. Zielgruppe: Entwicklung Relevante Commits (GitHub) [TASK] Add tests for doktype switching onlyAllowedTables check Veraltete Funktionen und Schnittstellen ("Deprecations") für die nächste TYPO3-Version 15 Backend: API Deprecation der Exception CommandNameAlreadyInUseException (nicht mehr genutzt). Zielgruppe: Entwicklung Weiterführende Dokumentation Deprecate CommandNameAlreadyInUseException Relevante Commits (GitHub) [TASK] Deprecate CommandNameAlreadyInUseException Fluid 5 Fluid-Namespaces werden nicht mehr in der ext_localconf.php via globaler Variable $GLOBALS['TYPO3_CONF_VARS']['SYS']['fluid']['namespaces'] definiert, sondern in einer eigenen Datei Configuration/Fluid/Namespaces.php . Zielgruppe: Integration Weiterführende Dokumentation Fluid namespaces in TYPO3_CONF_VARS Relevante Commits (GitHub) [FEATURE] Establish config file for Fluid namespaces Sprachhandling Wissenswert Deprecation der Datei "locallang_tsfe.xlf" zu Gunsten neuer XLIFF-Strukturen. Zielgruppe: Integration Relevante Commits (GitHub) [TASK] Deprecate locallang_tsfe.xlf Goodie Möglichkeit zur Auswertung von "Deprecations" bei Sprachlabels. Zielgruppe: Entwicklung Weiterführende Dokumentation Raise deprecation error on using deprecated labels Relevante Commits (GitHub) [TASK] Raise deprecation error on using deprecated labels Inkompatible Änderungen in der Architektur und Schnittstellen ("Breaking Changes") Fluid 5 Wissenswert Dokumentation der Fluid 5 Breaking Changes und Einbau in Extension Scanner. Zielgruppe: Integration Weiterführende Dokumentation Breaking: #108148 - Fluid 5.0 Relevante Commits (GitHub) [TASK] Cover Fluid 5 with ExtensionScanner | [TASK] Cover Fluid 5 with ExtensionScanner Übersicht TYPO3 14.0 Übersicht TYPO3 14.2 Mit unserem festangestellten Mitarbeitenden Garvin Hicking unterstützen wir aktiv die TYPO3-Entwicklung. Er arbeitet im Core-Merger Team des OpenSource Projekts mit, und ist daher über die neuesten Entwicklungen bestens informiert. In unseren Artikelserien zu TYPO3-Releases beleuchtet er detailiert (und garantiert ohne KI-Automatik) wichtige Änderungen. Garvin Hicking Senior Developer garvin.hicking(at)ppw.de
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