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TYPO3 14.2 Änderungen und letzte neue Features | PPW
Alle Änderungen und neue Features von TYPO3 14.2 Nach unseren Detail-Artikeln Neues Release: Neue Features und Änderungen in TYPO3 14.0 sowie zu TYPO3 14.1 führen wir heute die Artikelreihe zu TYPO3 v14 fort und stellen die Änderungen im letzten Sprintrelease vor dem finalen LTS 14.3 detailiert und völlig LLM-los (wie immer) vor. Auch im englischsprachigen Changelog-Eintrag finden sich viele schöne Screenshots. Der ausführliche Artikel ist hier: Überblick TYPO3 14.2 Die wesentlichen Änderungen in TYPO3 v14.2 (von insgesamt 441 Änderungen mit 94 neuen Features) im Schnellüberblick: Viele Anpassungen im neuen Backend-Design : Neue Icons , Navigationsleistenanpassung, Workspace-Indikator Neues " Context Panel " im Seitenlayout-Editor, welches von der Seite einfährt und Änderungen direkt ohne Reload speichern kann. Sehr hilfreich in Kombination mit EXT:visual_editor für "Frontend-Editing" im Backend-Kontext. Neuer Wizard für das Anlegen von Seiten FormEngine Tabs haben neues Design und sind accessible QR-Codes für Schnellzugriff auf Datensätze/Seiten Zahlreiche EXT:form Anpassungen: Formular-Definitionen in der Datenbank (statt in fileadmin) speichern. Der Dateispeicher ist nun deprecated. Nutzung von lit Webkomponenten , Entfernung von jQuery Datumsvalidator kann mit relativen Zeitangaben umgehen Unterstützung vom CKEditor in Finishern und Elementen Seitenbaum des Formular-Editors modernisiert, Drag+Drop Unterstützung und Suchfunktion Vereinfachte Registrierung neuer Formularelemente Neues Cleanup- CLI Kommando zum Aufräumen von Upload-Storages Upload von mehreren Dateien gleichzeitig Weitere Fluid 5 Verbesserungen: Templates nutzen nun die " .fluid.html " Datei-Endung, Verbesserungen für Fluid Components und Pfad-Auflösung , Namespace-Registrierung und Auswertung, Cache-Warmup und Fehleranalyse mit besserer Fehlerdarstellung Neue ViewHelper für metadaten-basiertes Rendering (f:render.contentArea, f:render.record, f:render.text) Neuer ViewHelper "f:image.srcset" für unterschiedliche Pixeldichten von Bildern Neues Modul " Content Report " stellt eine Übersicht über alle Content-Elemente und deren Einsatz dar Neues Modul “ Kurz-URLs ” Klein aber fein: Die Live-Suche im Seitenbaum kann nun Seiten direkt anhand der Frontend-URI finden Mehrere Image-Cropping-Varianten können gleichzeitig angepasst werden Neue Extbase-Attribute für RateLimiting von Actions und deren Zugriffssteuerung Mehrere Detailverbesserungen für das Camino-Theme (Mehrsprechigkeit, Record API Nutzung, Indexed Search, Dummy-Inhalte bei Erstimport) Viele Detailverbesserungen im neuen XLIFF-Parsing sowie ICU Pluralform-Support in Sprachlabels, zugehörige JavaScript-API `getLabel()` statt alter `lll()`. Ein neues `TranslatorInterface` regelt die Basis der neuen Übersetzungs-API. Neue Factory ` TemplatedMailFactory ` mit eigenem Site Set zur Konfiguration aller gesendeten Mails (eigene Templates/Partials). Auch im CLI-Kontext kann nun einfach eine FluidMail geschickt werden! Die CSP-API kann nun auch " SRI " Integritätshashing durchführen und anstelle von Nonces einbinden Interne API-Anpassungen: Der PageRenderer wurde stark überarbeitet und deutlich Request-spezifischer gemacht, und wird nur noch als Einweg-Datenspeicher genutzt FormEngine nutzt zun überall die TCA Schema API und keinen Direktzugriff auf `$GLOBALS['TCA']` mehr; stärke Entkoppelung zwischen Datenkompilierung und -Verarbeitung. Entfernung von Bootstrap-Klassen und JS-Events zugunsten von TYPO3-nativen Elementen Die System Resource API kann nun über eine " Publishing API " die Bespielung des "_assets" Ordners steuern und konfigurierbar machen Zum detailierten Artikel “Überblick TYPO3 14.2” Mit unserem festangestellten Mitarbeitenden Garvin Hicking unterstützen wir aktiv die TYPO3-Entwicklung. Er arbeitet im Core-Merger Team des OpenSource Projekts mit, und ist daher über die neuesten Entwicklungen bestens informiert. In unseren Artikelserien zu TYPO3-Releases beleuchtet er detailiert (und garantiert ohne KI-Automatik) wichtige Änderungen. Garvin Hicking Senior Developer garvin.hicking(at)ppw.de
WeiterlesenTYPO3 14.3 Änderungen und letzte neue Features | PPW
Alle Änderungen und Stabilitätsanpassungen von TYPO3 14.3 LTS Mit TYPO3 Version 14.3 LTS ist nun die neue Versionslinie verfügbar, und schließt den Zyklus der Sprint-Releases ab. Im Vergleich zu TYPO3 14.2 wurden Stabilitätsverbesserungen und Last-Minute-Deprecations eingeführt, sowie ein Sicherheitsloch gestopft. Alle Änderungen finden sich im Detail in unserem Artikel. Zum detailierten Artikel “Überblick TYPO3 14.3 LTS” Mit unserem festangestellten Mitarbeitenden Garvin Hicking unterstützen wir aktiv die TYPO3-Entwicklung. Er arbeitet im Core-Merger Team des OpenSource Projekts mit, und ist daher über die neuesten Entwicklungen bestens informiert. In unseren Artikelserien zu TYPO3-Releases beleuchtet er detailiert (und garantiert ohne KI-Automatik) wichtige Änderungen. Garvin Hicking Senior Developer garvin.hicking(at)ppw.de
WeiterlesenEindrücken vom 39. Chaos Communication Congress in Hamburg
Der Chaos Communication Congress und die Frage der Souveränität Der Chaos Communication Congress – kurz C3 – ist die jährliche Konferenz des Chaos Computer Clubs und findet jedes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr statt. Hier treffen sich Menschen, die Technologie nicht nur nutzen, sondern sie hinterfragen, auseinandernehmen und neu zusammensetzen. Und das sowohl technisch wie auch gesellschaftlich und politisch. Für PPW ist der Congress seit vielen Jahren ein Termin, der fest im Kalender vermerkt ist. Hier erhalten wir Einblick in aktuelle Entwicklungen rund um die Themen “IT-Sicherheit”, “digitale Souveränität”, “Netzpolitik” und darüber hinaus kommen wir in den direkte Austausch mit vielen gleichgesinnten Menschen. Als ich das erste Mal durch die Eingangstüren des 39C3 in Hamburg gegangen bin, hat mich der Gesamteindruck der Veranstaltung fast erschlagen. Tausende Menschen, überall Computer und Laptops, selbstgebaute Hardware, blinkende Installationen und diverse Themen- und Interessengruppen, die sich hier jedes Jahr begegnen. Gleichzeitig ein Programm mit so vielen und vielfältigen parallelen Talks, dass die Veranstaltungstage gut gefüllt waren. Da bleibt es leider nicht aus, dass ich trotzdem Sachen verpasst habe, die ich sehr gerne live gesehen hätte. Chaotisch? Ja. Überwältigend? Total. Und in jedem Fall sehr inspirierend. Datensicherheit und -Souveränität - Themenfelder, welche mich begeistern Ich war bisher noch nicht besonders sensibilisiert für die Themen “Datensicherheit und -Souveränität”. Berührungspunkte durch meine Berufswahl war vorhanden. Eine stärkere Einarbeitung schien mir bisher jedoch nicht zwingend erforderlich. Doch Datenlecks bei international tätigen Unternehmen, DSGVO-Diskussionen im Büroalltag und neue Anforderungen unserer Kunden lenkten meine Aufmerksamkeit. Irgendwann war das Thema nicht mehr abstrakt, sondern sehr konkret in meinem Arbeitsalltag aber auch im privaten Umfeld präsent. Meine Entscheidung für diesen Congress war daher gelenkt von den Kernthemen der Veranstaltung, denn diese Themen stehen hier im Fokus. Und auch, was meine gesellschaftlichen Werte und Einstellungen betrifft, habe ich mich dort gut wiedergefunden. Talks, die mich zum Nachdenken gebracht haben Mit über 180 Talks und Meetups aus vier Tagen kann ich mir unmöglich alles anhören oder ansehen. Daher galt es im Vorhinein eine gute Auswahl zu treffen. Drei Beiträge, die mich besonders nachhaltig beeindruckt haben, möchte ich im Folgenden vorstellen. 1) Cory Doctorow: A post-American, enshittification-resistant internet Doctorow beschreibt, wie wir als Gesellschaft in eine gefährliche Abhängigkeit von einer Handvoll US-amerikanischer Tech-Konzerne geraten sind und was das konkret bedeutet, wenn sich politische Verhältnisse ändern. Sein Plädoyer für ein dezentrales, resilientes Internet trifft einen Nerv. 2) Die Känguru-Rebellion: Digital Independence Day Der Name Marc-Uwe Kling wird sicherlich vielen Menschen etwas sagen. Dieser Vortrag war einer der unterhaltsamsten Momente des Congress und gleichzeitig einer der pointiertesten. Kling liest neue Geschichten aus seiner Känguru-Reihe, in denen unter anderem die Köpfe von großen bekannten Tech-Giganten eine Nebenrolle spielen. Was als Lesung beginnt, mündet am Ende in einem konkreten Aufruf: dem Digital Independence Day, kurz DIDay . Jeweils am ersten Sonntag im Monat soll man sich bewusst Zeit nehmen, um sich aus mindestens einer digitalen Abhängigkeit von großen Plattformanbietern zu lösen. Humor als Einstieg, Haltung als Botschaft. Für mich der Tropfen, den ich gebraucht habe, um mich aktiv digital unabhängiger zu machen. 3) Die große Datenschutz-, Datenpannen- und DSGVO-Show Was sich nach Entertainment anhört, und ehrlich gesagt auch amüsant präsentiert wird, ist in Wirklichkeit eine ernüchternde Bestandsaufnahme . Ein Jahr voller Datenlecks, fahrlässigem Umgang mit personenbezogenen Daten und Bußgeldern, die vergessen werden. Und dies war definitiv nicht der einzige Talk, der Datenlecks und Co. - im Schwerpunkt in deutschen Behörden - behandelte. Es hat mich nachdenklich gemacht, wie viel in der Praxis noch immer schiefläuft, obwohl die rechtlichen Rahmenbedingungen längst vorhanden sind. Alle Aufzeichnungen vom 39C3 sind kostenlos verfügbar auf media.ccc.de . Definitiv ein Besuch wert. Wie dies im Zusammenhang mit meiner Arbeit steht Die vielen Diskussionen und Debatten haben mich in meinem Gefühl bestärkt, diese Themen im Arbeitsalltag stärker aufzugreifen. Mit jedem neuen Projekt fließt dies auch stärker in die Arbeitswelt bei PPW ein. Digitale Datensouveränität ist kein Nischenthema! Kundinnen und Kunden fragen aktiv nach, wo ihre schützenswerten Daten liegen und wie wir diese sichern. Auftraggeberinnen und Auftraggeber erwarten, dass die für ihre Projekte betriebene Infrastruktur entsprechend geltender Datenschutzanforderungen betrieben wird. Und spätestens seit dem Schrems-II-Urteil und dem US Cloud Act ist klar: Wer Daten unkritisch in amerikanische Cloud-Dienste schiebt, “kauft” sich rechtliche und strategische Risiken ein, die vielleicht erst viel später zur Herausforderung werden. Wir haben uns bei PPW deshalb bewusst dafür entschieden, auf maßgeschneiderte Softwarelösungen und sicheres Hosting in Deutschland zu setzen. Nicht weil das der bequemste Weg ist, sondern weil wir überzeugt sind, dass echte Datensouveränität langfristig der einzige Weg ist, der für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen wirklich funktioniert. Fazit: Beim nächsten Event wieder dabei sein. Ich verließ den Congress mit vielen neuen Gedanken, Tatendrang und einem leicht übermüdeten Kopf. Die positive Energie des Congresses war deutlich zu spüren: Tausende Menschen, die Technologie ernst nehmen. Die hinterfragen, wem sie gehört, wer sie kontrolliert, und was es bedeutet, wenn wir das nicht mehr selbst beeinflussen können. Das sind keine abstrakten Fragen, dies sind die Fragen, die auch uns bei unserer Arbeit täglich begleiten. Was mich dabei mindestens genauso beeindruckt hat wie die Talks, war die Community selbst: eine der vielfältigsten und offensten, die ich in der Tech-Welt bisher erlebt habe. Das zeigt, dass diese Themen längst nicht mehr nur eine kleine Nische betreffen und dass es sich lohnt, sie gemeinsam anzugehen.
WeiterlesenGebärdensprache mit Qualität
Gebärdensprache braucht Qualität, nicht nur Output Deutsche Gebärdensprache (DGS) ist keine „vereinfachte“ Form von Deutsch, sondern eine eigenständige Sprache mit eigener Grammatik . Sie funktioniert visuell : Handbewegung , Mimik , Kopfbewegung und Mundbild/Mundgestik tragen Bedeutung. Wer DGS wie „Text-to-Video“ behandelt, produziert oft formal „Gebärden“, aber nicht zuverlässig verständliche Kommunikation . In diesem Beitrag wird ein Ablauf gezeigt – strukturiert , nachvollziehbar und mit klarem Qualitätsfokus . Das lohnt sich, weil die Zielgruppen real und groß sind: In Deutschland leben rund 83.000 gehörlose Menschen . Zudem sind schätzungsweise etwa 16 Millionen Menschen von einer Hörbeeinträchtigung betroffen, darunter etwa 3 bis 4 Millionen schwerhörige Personen . Zusätzlich geben 10,9 % der Bundesbürger an, ihre Hörfähigkeit als gemindert einzuschätzen. Deutscher Gehörlosen-Bund: rund 83.000 gehörlose Menschen in Deutschland (PDF, 2019) BVHI: 10,9 % der Bundesbürger schätzen ihre Hörfähigkeit als gemindert ein (PDF, Stand 23.04.2025) Wichtig ist dabei: Diese Gruppen sind nicht deckungsgleich mit den Nutzergruppen der Deutschen Gebärdensprache (DGS). Genau deshalb ist ein Multi-Channel-Ansatz sinnvoll – mit Untertiteln , klarer Textstruktur , ggf. Leichter Sprache und dort, wo es passt, DGS-Video . Der Ablauf, der in der Praxis funktioniert Damit das Ergebnis nicht nur „irgendwie gebärdet“, sondern wirklich nutzbar wird, braucht es einen Prozess mit klaren Rollen und Qualitäts-Gates . 1. Master-Text: Fachinhalt finalisieren Die Fachabteilung bzw. Redaktion übergibt den freigegebenen Inhalt als verbindlichen Arbeitsstand. Ziele, Begrifflichkeiten, Zahlen und Verantwortlichkeiten sind dokumentiert und abgestimmt. Damit wird eine saubere Ausgangsbasis für einen effizienten Produktionsprozess geschaffen, Iterationen werden reduziert und die inhaltliche Qualität wird von Anfang an gesichert. 2. Welche Formate werden benötigt? Nicht jeder Inhalt braucht alle Formate. Je nach Zielgruppe wählen wir zwischen Standardtext mit Untertiteln, Leichter Sprache und einem DGS-Video. Wenn Inhalte servicekritisch, rechtlich relevant oder von gesetzlichen Barrierefreiheitsanforderungen betroffen sind (z. B. BITV), treffen wir die Formatentscheidung nicht nach Bauchgefühl, sondern anhand klarer Anforderungen. 3. Text anpassen Das Gebärden-Script ist noch keine DGS, sondern die Vorbereitung für eine visuelle, verständliche Übersetzung. Inhalte werden in Sinnabschnitte zerlegt, Referenzen konkretisiert und Fachbegriffe erklärt oder über Beispiele greifbar gemacht. Zusätzlich wird Kontext gesetzt und – fürs Video – eine klare Dramaturgie aufgebaut. Ergebnis ist ein gebärdensprachgerechtes Briefing, das Übersetzung und Produktion planbar macht. 4. DGS-Übersetzung Aus der Vorbereitung wird echte Sprache: DGS-Dolmetschende/Übersetzende sorgen dafür, dass die Mitteilungsabsicht in DGS ankommt. Der BDÜ (Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e. V.) beschreibt sie als professionelle Mittler zwischen hörenden und hörbeeinträchtigten Menschen, die je nach Bedarf in beide Richtungen arbeiten. Ergebnis ist eine DGS-Fassung – idealerweise als Video-Performance oder Vorabaufnahme zur Abstimmung. 5. Deaf Expert Das Review ist das entscheidende Qualitäts-Gate: Es sichert Verständlichkeit, Register- und Zielgruppenpassung, konsistente Begriffe und kulturelle Passung aus Community-Perspektive ab. In BITV-nahen Vorhaben ist das auch das Gate für Sicherheit: Hier entscheidet sich, ob Kommunikation belastbar ist – oder ob später teuer nachgebessert werden muss. 6. Video-Produktion Das Ergebnis ist kein „Hände allein“-Clip, sondern ein Gebärdensprach-Video, in dem Handbewegung, Mimik/Kopfbewegung und Mundbild/Mundgestik zusammenwirken. Diese Komponenten sind Teil der Sprache und entscheidend für die Bedeutung. Ob mit Menschen oder Avatar produziert wird, ändert nichts an der Qualitätslogik. Ohne Script, Profiübersetzung und QA wird es schnell zum Risiko. Avatar ist nicht automatisch Barrierefreiheit Avatare und Automatisierung sind attraktiv, weil damit Skalierung und Geschwindigkeit erreichbar scheinen. Entscheidend ist jedoch nicht die Renderzeit, sondern die Verständlichkeit . Der Best Practice Leitfaden (PDF, 2021) der Universität Wien verweist auf einen Prototypentest von SIMAX, bei dem 247 Teilnehmende bei retrospektiv gestellten Inhaltsfragen nur eine Trefferquote von 52% erreichten. Gerade bei komplexen, sensiblen oder rechtlich relevanten Inhalten zeigt sich damit eine klare Grenze heutiger Avatar-Lösungen. Der wichtigste Punkt ist deshalb: Avatar kann ein Kanal sein , aber sprachliche Qualität entsteht nicht automatisch. Sie muss geplant , produziert , geprüft und verantwortet werden. Checkliste & Stolpersteine: So gelingt DGS mit Qualität Damit Gebärdensprache im Digitalen wirklich verständlich ist, braucht es zwei Dinge: sauberen Input – und klare Qualitäts-Gates. Mini-Checkliste für DGS-Projekte Master-Text vorbereiten: kurz, eindeutig, ohne Metaphern/Schachtelsätze Begriffe klären: Glossar für Fachwörter, Abkürzungen, Produktnamen Referenzen sichern: UI-Labels/Screens/Prozessschritte klar benennen Format wählen: Mensch, Avatar oder Hybrid passend zum Inhalt Deaf Review einplanen: Verständlichkeit durch Deaf Professionals absichern Freigabe definieren: Zuständigkeiten, Kriterien, Korrekturschleifen fixieren Die 5 wichtigsten Stolpersteine (und wie man sie vermeidet) Falsches Ausgangsmaterial: Ein unklarer oder zu komplexer Master-Text produziert in DGS zwangsläufig Qualitätsverlust. Kein Pre-Editing: Ohne sprachliche Glättung (Satzbau, Terminologie, Reduktion von Nebensätzen) steigen Kosten und Fehlerquote. Kein Deaf Review: Ohne Review durch gehörlose Experten fehlt der entscheidende Realitätscheck für Verständlichkeit und Natürlichkeit. 1:1-Denken (Deutsch → DGS): Grammatik, Mimik und Raumbezug sind integrale Bestandteile – reines “Übersetzen” greift zu kurz. Technik vor Inhalt: Avatar/Produktion ist nur das Vehikel. Qualität entsteht im Prozess – nicht im Rendering. FAQ: Gebärdensprache (DGS) und Qualität Warum ist DGS keine 1:1-Übersetzung aus dem Deutschen? DGS hat eigene Grammatik, eigenen Satzbau und nutzt Mimik, Raum und Körperhaltung als sprachliche Elemente. Ein deutscher Text muss deshalb für DGS oft umgebaut werden. Was ist „Deaf Review“ – und warum ist das ein Quality Gate? Deaf Review bedeutet, dass gehörlose Experten die DGS-Version prüfen (Verständlichkeit, Natürlichkeit, Intention). Das reduziert das Risiko von Fehlinterpretationen deutlich. Welche Inhalte eignen sich für Gebärdensprach-Avatare? Standardisierte, kurze, wiederkehrende Informationen. Bei komplexen oder haftungsrelevanten Inhalten sollten Avatare höchstens ergänzen – nicht ersetzen. Wie sieht ein belastbarer DGS-Workflow aus? Master-Text → Pre-Editing → DGS-Übersetzung → Deaf Review → Produktion/Publishing → Wartung/Updates. Was sind die häufigsten Fehler in DGS-Projekten? Ungeeigneter Master-Text, fehlendes Pre-Editing, kein Deaf Review, 1:1-Denken, Technikfokus statt Prozessfokus. Fazit: Best Practices mit Wirkung Gebärdensprache ist keine lineare Übersetzung, sondern ein eigenes Sprachsystem . Wenn Sie DGS-Content skalierbar und verlässlich bereitstellen wollen, brauchen Sie einen klaren Prozess – vom sauberen Master-Text über Pre-Editing bis zur Deaf Review . So sichern Sie Qualität , reduzieren Korrekturschleifen und vermeiden Imageschäden . Wichtig für die Planung: Die Zahlen zur Zielgruppe variieren je nach Definition und Erhebungsmethode (gehörlos vs. schwerhörig vs. allgemeine Hörminderung). Für Projekte zählt deshalb vor allem: Welche Inhalte sind kritisch (Service, Recht, Sicherheit) und welche Nutzergruppen müssen sie zuverlässig verstehen? Wenn Inhalte unter die BITV fallen, sind Leichte Sprache und DGS verpflichtend – vor allem als Erläuterungen auf der Startseite. Wir begleiten dabei die Entscheidung , welche Inhalte sinnvoll in Leichter Sprache und welche in DGS umgesetzt werden, und sorgen anschließend für die barrierefreie Umsetzung im Frontend : sauber eingebaut, verständlich dargestellt und funktional mit dem Standardangebot abgeglichen . Dabei behalten wir die Prüfanforderungen nach BITV genauso im Blick wie UX und Nutzungskontext .
WeiterlesenTYPO3 Release-Notes
Was Sie hier finden In dieser Rubrik analysieren und kommentieren wir die wichtigsten Änderungen der offiziellen TYPO3 Maintenance-Releases. Dabei konzentrieren wir uns besonders auf: Kritische Sicherheitsupdates und deren Auswirkungen auf Ihre TYPO3-Instanzen Bedeutende Bug-Fixes , die Ihre tägliche Entwicklungsarbeit betreffen können Performance-Verbesserungen und deren praktische Relevanz Breaking Changes oder Änderungen, die Anpassungen in bestehenden Projekten erfordern Jeder Beitrag enthält eine praxisorientierte Einschätzung der Änderungen sowie direkte Links zu den offiziellen Release-Notes und den entsprechenden Forge-Issues, damit Sie bei Bedarf tiefer in die technischen Details einsteigen können. Warum diese Aufbereitung? Die offiziellen Release-Notes enthalten meist die englischsprachigen Betreffe der Änderungen, die schwieriger verständlich sind, und auch oft nicht erkennen lassen, ob es sich um eine potentiell auswirkungsstarke Änderung handelt. Unsere Zusammenfassungen helfen Ihnen dabei, schnell zu identifizieren, welche Updates für Ihre spezifischen Projekte relevant sind und welche Maßnahmen Sie gegebenenfalls ergreifen sollten. Alle Informationen basieren auf den offiziellen Quellen von typo3.org und werden durch unsere praktischen Erfahrungen im TYPO3-Umfeld ergänzt. Unsere kuratierten Release Note Beiträge TYPO3 CMS Versionsreihe 14 LTS 14.3.7 (08.09.2026) (Security Release) 14.3.6 (11.08.2026) (Security Release) 14.3.5 (14.07.2026) 14.3.4 (16.06.2026) 14.3.3 (09.06.2026) (Security Release, auch ELTS) 14.3.2 (26.05.2026) 14.3.1 (12.05.2026) 14.3.0 (21.04.2026) 14.2.0 (31.03.2026) 14.1.0 (20.01.2026) 14.0.0 (25.11.2025) TYPO3 CMS Versionsreihe 13 ("Priority Fixes") 13.4.35 (08.09.2026) (Security Release) 13.4.34 (11.08.2026) (Security Release) 13.4.33 (14.07.2026) 13.4.32 (16.06.2026) 13.4.31 (09.06.2026) (Security Release, auch ELTS) 13.4.30 (12.05.2026) 13.4.29 (12.05.2026) 13.4.28 (14.04.2026) 13.4.27 (10.03.2026) 13.4.26 (20.02.2026) (auch 14.1.1) 13.4.25 (10.02.2026) 13.4.24 (20.01.2026) (Regression Release, auch 14.1.0) 13.4.23 (13.01.2026) (Security Release, auch 14.0.1) 13.4.22 (09.12.2025) 13.4.21 (02.12.2025) 13.4.20 (11.11.2025) 13.4.19 (14.10.2025) 13.4.18 (09.09.2025) (Security Release) TYPO3 CMS Versionsreihe 12 (nur noch ELTS) 12.4.45 (14.04.2026) - Letztes LTS Release, künftig ELTS 12.4.44 (10.03.2026) 12.4.43 (20.02.2026) 12.4.42 (20.01.2026) (Regression Release) 12.4.41 (13.01.2026) (Security Release) 12.4.40 (02.12.2025) 12.4.39 (11.11.2025) 12.4.38 (14.10.2025) 12.4.37 (09.09.2025) (Security Release) Die v12-Serie erhält nur noch kritische Updates und Sicherheitspatches - parallele Feature-Entwicklung zur v13 wurde eingestellt. Release-Termine erfolgen nach Bedarf. Die v13-Changelogs zeigen, welche Fixes für künftige v12-Versionen eingeplant sind. PPW Insights: Lassen Sie sich von digitaler Innovation inspirieren! Jetzt anmelden und digital informiert bleiben
WeiterlesenSemantische Überschriften: Struktur vor Optik | PPW
Warum die Gliederung über Zugänglichkeit entscheidet In der täglichen Nutzung Wer einen Screenreader verwendet, muss eine Seite nicht linear von oben nach unten lesen. Stattdessen kann per Tastenkürzel von Überschrift zu Überschrift gesprungen oder eine Liste aller Überschriften aufgerufen werden – vergleichbar mit dem Überfliegen einer Seite mit den Augen. Im WebAIM Screen Reader User Survey geben seit Jahren rund 70 Prozent der Befragten an, dass Überschriften ihnen beim Zurechtfinden auf einer Seite helfen. Kein anderes Strukturelement erreicht diesen Wert. Fehlen die Überschriften oder springen die Ebenen durcheinander, fällt dieser Navigationsweg weg . Die Seite ist dann technisch vorhanden, aber praktisch schwer benutzbar. In Gesetz und Prüfung Die Anforderung ist dabei nicht optional. Die BITV 2.0 verweist auf die EN 301 549 und damit auf die WCAG. Drei Kriterien sind einschlägig: 1.3.1 Info und Beziehungen (Level A): Struktur muss technisch auslesbar sein – eine nur optisch hervorgehobene Zeile erfüllt das nicht. BITV 2.0 2.4.6 Überschriften und Beschriftungen (Level AA): Überschriften müssen den Inhalt tatsächlich beschreiben. BITV 2.0 2.4.10 Abschnittsüberschriften (Level AAA): Inhalte werden durch Überschriften gegliedert. Von der BITV 2.0 nicht gefordert, aber gute Praxis. Mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) betrifft dieser Anspruch längst nicht mehr nur öffentliche Stellen . Auch Suchmaschinen werten dieselbe Gliederung aus, um Thema und Aufbau einer Seite zu verstehen. Das gilt inzwischen ebenso für KI-Dienste : Sprachmodelle und Antwortmaschinen zerlegen Seiten in Abschnitte, bevor sie daraus zitieren. Eine saubere Hierarchie entscheidet mit darüber, ob dabei der passende Abschnitt gefunden wird oder ein zusammenhangloser Textausschnitt. Barrierefreiheit, Auffindbarkeit und maschinelle Verwertbarkeit greifen hier auf dieselbe Auszeichnung zu. Wer sie einmal sauber anlegt, bedient alle drei – Barrierefreiheit ist an dieser Stelle kein Sonderweg, sondern schlicht Qualität. Sechs Fehler, die uns im BITV-Check immer wieder begegnen In der Prüfpraxis wiederholen sich die Muster. Die meisten Fehler entstehen nicht aus Nachlässigkeit, sondern aus dem Versuch, ein gestalterisches Problem über die Struktur zu lösen: Mehrere H1 pro Seite Das Hero-Element gibt bereits eine H1 aus, im Text folgt eine zweite. Die Seite hat damit zwei Hauptthemen – und keines davon ist eindeutig. Die zweite gehört auf H2, auch wenn sie optisch gleichwertig wirken soll. Übersprungene Ebenen Auf H2 folgt direkt H4, weil diese Variante optisch besser passte. Für Screenreader entsteht dadurch eine Lücke in der Gliederung. Richtig ist H3 – die Darstellung lässt sich getrennt davon anpassen. Auswahl nach Schriftgröße Die Ebene wird zum Designwerkzeug: Gewählt wird, was am besten aussieht. Die Struktur bildet danach nicht mehr den Inhalt ab, sondern das Layout. Die Ebene ergibt sich aus dem Inhalt, die Größe aus dem Design – zwei Entscheidungen, zwei Wege. Fett statt Überschrift Beginnt ein neuer Abschnitt, gehört eine Überschrift hin – fett formatierter Text sieht zwar so aus, taucht aber in keiner Überschriftenliste auf. Für Hervorhebungen innerhalb eines Abschnitts ist Fettung dagegen genau richtig. Nichtssagende oder identische Texte “Abschnitt 1”, “Mehr” oder fünfmal “Leistungen”: Wer die Überschriftenliste aufruft, erfährt daraus nichts. Ein paar Wörter mehr genügen meist schon: “Anfahrt und Parkmöglichkeiten” statt “Weitere Infos”. Überschriften ohne Inhalt Claims, Zitate oder Kachel-Titel werden ausgezeichnet, obwohl kein Abschnitt folgt. Die Gliederung füllt sich mit Einträgen, die nirgendwohin führen. Solche Elemente brauchen keine Überschriftenebene – ein hervorgehobener Absatz reicht. Weitere Informationen Fünf Entscheidungen, die in TYPO3 den Unterschied machen Genau hier liegt der wirksamste Hebel. Wenn das Redaktionssystem für gestalterische Wünsche einen eigenen Weg anbietet, muss niemand mehr die Semantik dafür verbiegen. Barrierefreie Überschriftenstrukturen entstehen im redaktionellen Alltag – das System sollte die richtige Entscheidung leicht machen und die falsche schwer. Den Großteil unserer Projekte setzen wir mit TYPO3 um. Fünf Stellschrauben haben sich dabei als besonders wirksam erwiesen – jede davon nimmt eine typische Fehlerquelle aus dem Redaktionsalltag. Sie sind unser Zielbild für neue Integrationen und eignen sich zugleich als Prüfraster für ein bestehendes System : Was davon lässt sich für Ihre Website bejahen? 1. Eine eindeutige H1-Quelle Die H1 sollte auf jeder Seite aus einer einzigen, verabredeten Quelle kommen: entweder aus dem Hero-Element oder bewusst über ein Textelement. Vorsicht: Wo mehrere Wege offenstehen, entsteht die zweite H1 früher oder später aus Versehen. 2. Voreinstellung auf H2 Der Standardwert des Feldes "Überschriftentyp" sollte auf H2 stehen – dann ist die richtige Wahl im Normalfall bereits getroffen. Wer nichts ändert, macht nichts falsch. Das klingt nebensächlich, ist aber der Punkt mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Wirkung: eine Einstellung, die bei jedem Inhaltselement mitläuft. 3. Optik und Semantik in zwei Feldern Für abweichende Darstellungen braucht es ein eigenes Feld. Eine korrekt als H3 ausgezeichnete Überschrift kann damit im Einzelfall größer wirken, ohne dass die Ebene angefasst wird. Die Grenze liegt dort, wo die sichtbare Rangfolge der inhaltlichen widerspricht. Der häufigste Anlass für falsche Auszeichnungen entfällt damit – aus unserer Sicht die wirksamste der fünf Stellschrauben. 4. Felder, die verständlich heißen Ein Feld, das "Layout" heißt, aber die Überschriftenebene bestimmt, legt eine Gestaltungsentscheidung nahe. Wir benennen die Felder deshalb so, dass Beschriftung und Wirkung zusammenpassen: Wer H1 auswählen will, sollte auch H1 lesen. Diese Benennung klären wir zu Projektbeginn, nicht erst bei der Schulung. 5. Ein reduzierter Rich-Text-Editor Im Rich-Text-Editor sollten nur die Ebenen zur Verfügung stehen, die dort inhaltlich sinnvoll sind. Die Hauptüberschrift eines Inhaltselements kommt aus dem Überschriftenfeld – im Fließtext darunter folgen nur noch untergeordnete Ebenen. Was nicht auswählbar ist, kann auch nicht falsch gesetzt werden. Vom Prüfraster zur Praxis Wo eine dieser fünf Stellschrauben fehlt, entstehen die Fehler von morgen. Nachrüsten lässt sich jede – am günstigsten allerdings beim nächsten Relaunch. Was dabei zu beachten ist, worauf es im redaktionellen Alltag ankommt und wie die Grundlagen genau lauten, steht in den folgenden Abschnitten. Ein gutes Backend ist noch keine gute Struktur So wirksam die technische Grundlage ist – sie nimmt die inhaltliche Entscheidung niemandem ab. Welche Ebene richtig ist, ergibt sich aus dem Text, und das fällt bei jedem Inhaltselement neu an. Dasselbe gilt für Prüfwerkzeuge: HeadingsMap und die Struktur-Ansichten gängiger Accessibility-Tools finden zuverlässig übersprungene Ebenen und doppelte H1. Ob eine Überschrift den folgenden Abschnitt tatsächlich beschreibt, kann kein Tool beurteilen. Genau das prüft aber 2.4.6. Deshalb gehört zu einem barrierefreien Projekt aus unserer Sicht auch eine kurze Anleitung für Redakteurinnen und Redakteure: knapp, bebildert und an der konkreten Backend-Oberfläche orientiert, mit der täglich gearbeitet wird. Eine allgemeine Einführung in die WCAG hilft im Alltag wenig – eine Seite, die das eigene Backend zeigt, dagegen sehr. Gute Integration nimmt der Redaktion die falschen Optionen ab. Die richtige Entscheidung trifft sie weiterhin selbst – dafür braucht sie eine Anleitung, die zu ihrem Backend passt. Regeln und Checkliste für den redaktionellen Alltag Die Regeln in Kurzform Pro Seite gibt es genau eine H1 , sie benennt das Hauptthema; alle weiteren Überschriften beginnen bei H2 . Dabei wird keine Ebene übersprungen – auf H2 folgt H3, nicht H4. Gewählt wird nach Bedeutung, nicht nach Größe. Formuliert wird aussagekräftig : “Anfahrt und Parkmöglichkeiten” statt “Weitere Infos”. Und Fettdruck ist kein Ersatz für eine Überschrift. Mehr ist es nicht. Der Aufwand liegt nicht in der Regel, sondern in der Konsequenz. Checkliste vor der Veröffentlichung Gibt es auf der Seite genau eine H1? Beginnen alle weiteren Überschriften bei H2? Ist die Reihenfolge logisch – ohne übersprungene Ebene? Beschreiben die Überschriften den folgenden Inhalt? Gibt es keine identischen Überschriftentexte? Wurde keine Überschrift durch fetten Text “nachgebaut”? Für einen schnellen Test genügt schon weniger: Lesen Sie nur die Überschriften der Seite von oben nach unten. Ergibt sich daraus ein sinnvolles Inhaltsverzeichnis, stimmt die Struktur. Zum Nachschlagen: Grundlagen und häufige Fragen 1. Kurz aufgefrischt: Was H1 bis H6 technisch bedeuten Überschriften sind auch ein Gestaltungsmittel – vor allem aber das Inhaltsverzeichnis einer Seite. Beides gehört zusammen, nur nicht in beliebiger Reihenfolge: Welche Ebene eine Überschrift hat, ergibt sich aus dem Inhalt. Wie diese Ebene aussieht, ist im Design bereits festgelegt. Eine als H2 ausgezeichnete Zeile sagt dem Browser, dem Screenreader und der Suchmaschine, dass hier ein Abschnitt einer bestimmten Ebene beginnt. Genau das meint “semantisch” – die Bedeutung steckt in der Auszeichnung, nicht im Aussehen. Die Ebenen bauen aufeinander auf, wie die Gliederung eines Buches: H1 – das Hauptthema der Seite, genau einmal H2 – die großen Abschnitte H3 – Unterabschnitte innerhalb eines H2 H4 und H5 – nur bei tatsächlich tiefer Inhaltsstruktur Ein Beispiel: H1 Leistungen · H2 Planung · H3 Entwurf · H3 Genehmigung · H2 Bauleitung Mehr als drei Ebenen braucht es in der Praxis selten. Und wirkt eine Überschrift im Layout “zu groß”, ist das eine Designfrage – keine Strukturfrage. 2. Welche Ebene wann richtig ist In der Praxis braucht eine Seite selten mehr als drei Ebenen. H4 und H5 sind nur bei tatsächlich tiefer Inhaltsstruktur sinnvoll – etwa in umfangreichen Fachtexten oder Dokumentationen. Wer regelmäßig auf H5 kommt, sollte prüfen, ob der Inhalt nicht besser auf mehrere Seiten gehört. Bei der H1 ist die Lage eindeutig: eine pro Seite. Sie benennt das Hauptthema, und mehrere Hauptthemen kann eine Seite nicht haben. In der Praxis entsteht die zweite meist unbeabsichtigt – etwa wenn ein Element im Seitenkopf bereits eine ausgibt und im Text eine weitere gesetzt wird. Eine übersprungene Ebene wiederum verstößt nicht zwingend gegen 1.3.1, solange die Beziehungen technisch auslesbar bleiben. In der Prüfpraxis wird sie trotzdem als Mangel gewertet, weil sie die Orientierung erschwert. Der Aufwand, sie zu vermeiden, ist minimal – die Diskussion darüber kostet mehr. 3. Sonderfälle und Prüfung Auch Überschriften außerhalb des Fließtextes erscheinen in der Überschriftenliste des Screenreaders – in Teaserkacheln, in Footer-Spalten oder in einem Megamenü. Teaserkacheln sind der häufigste Fall: Gibt jede Kachel eine H2 aus, konkurriert sie mit den inhaltlichen Abschnitten. Meist ist H3 die passende Ebene – oder gar keine Überschrift, sondern ein verlinkter Text. Ob das eigene Backend zum Problem beiträgt, zeigt ein einfaches Indiz: Wenn die Redaktion eine H3 auf H2 stellt, weil die Überschrift größer werden soll, gibt es keinen anderen Weg zur gewünschten Darstellung. Dann fehlt ein zweites Feld, über das sich die Größe unabhängig von der Ebene wählen lässt – siehe Stellschraube 3 weiter oben. Für die Kontrolle genügen Browser-Erweiterungen wie HeadingsMap oder die Struktur-Ansichten gängiger Accessibility-Tools. Sie zeigen die Gliederung einer Seite auf einen Blick. Fazit: Struktur ist Verantwortung Semantische Überschriften kosten keine zusätzliche Entwicklungszeit und keine Designkompromisse. Sie erfordern nur eine bewusste Entscheidung für die inhaltlich richtige Ebene – bei jedem Inhaltselement aufs Neue. Genau deshalb ist die Überschriftenstruktur einer der zuverlässigsten Indikatoren dafür, wie ernst es eine Organisation mit digitaler Barrierefreiheit meint. Und zugleich einer dafür, wie gut sie dabei begleitet wurde. Sie ist damit zu wichtig, um sie allein der Sorgfalt zu überlassen. Wo das Redaktionssystem die richtige Entscheidung leicht macht, entsteht sie von selbst.
WeiterlesenSchema.org: Website fit für die KI-Suchmaschinen machen | PPW
So wird Ihre Website fit für die KI-Suchmaschinen Sie kennen bestimmt das Gefühl: Man tippt eine Frage bei Google ein und bekommt oben eine fertige Antwort – ganz ohne einen Klick auf eine Website. Oder man fragt eine KI wie Chat GPT statt der Suchmaschine. Für Unternehmen bedeutet das: Wer nicht verstanden wird, wird nicht gefunden. Schema.org ist eines der wirksamsten Werkzeuge, um das zu ändern – und man muss dafür kein Programmierer sein, um zu verstehen, worum es geht. Maschinen verstehen Text anders als Menschen Wenn Sie eine Website besuchen, sehen Sie auf einen Blick: Das ist der Firmenname , das die Telefonnummer , hier wird eine Dienstleistung oder ein Produkt beschrieben. Ihr Gehirn erkennt diese Struktur automatisch. Hervorhebungen , Schriftgröße, Position, Kontext und Gestaltungsrahmen unterstützen Informationserfassung und Zuordnung. Eine Suchmaschine oder eine KI wie Chat GPT, Google AI Overviews, Claude oder Perplexity “sieht” das nicht so. Für die KI-Agenten ist eine Webseite zunächst einmal ein langer Text mit HTML-Code drumherum. Die KI muss raten, ob eine Zahl ein Preis, eine Postleitzahl oder ein Baujahr ist. Und Raten führt zu Fehlern oder dazu, dass eine Information gar nicht erst in eine KI-Antwort aufgenommen wird, weil die Maschine sich ihrer Bedeutung nicht sicher ist. Genau hier ist die Schema.org Auszeichnung die Lösung. Und strukturierte Daten sind kein neues Thema, beispielsweise Online-Shops nutzen sie schon lange, damit bei Google Sternebewertungen oder Preise direkt in den Suchergebnissen erscheinen. Was ist Schema.org eigentlich? Schema.org ist ein gemeinsames “ Vokabular” , auf das sich Google, Microsoft (Bing), Yahoo und weitere große Technologieunternehmen bereits 2011 geeinigt haben. Es definiert feste Begriffe für wiederkehrende Dinge im Web: ein Unternehmen, ein Produkt, eine Dienstleistung, eine Veranstaltung, ein Kochrezept, eine Frage-Antwort-Liste und vieles mehr. Mit diesem Vokabular können Sie im Quellcode Ihrer Website exakt markieren, was etwas ist und nicht nur, wie es aussieht . Statt “hier steht eine Telefonnummer” schreibt man technisch: “das ist die telephone-Eigenschaft dieser Organization”. Diese Information ist technisch verständlich, da es im Kern eine strukturierte, maschinenlesbare Beschriftung der ohnehin vorhandenen Inhalte ist. Man spricht bei dieser Auszeichnung daher von strukturierten Daten . Schema.org ersetzt keine guten Texte, kein gutes Design und keine gut strukturierte und durchdachte Website. Es ist eine Ergänzung - ein Übersetzer zwischen der menschlich geschriebenen Website und den Maschinen, die sie lesen müssen, um sie zu “bewerten”. KI-Suchsysteme fassen zusammen, statt zu verlinken. Google AI Overviews, Claude, Chat GPT-Suche, Perplexity und Copilot beantworten Fragen zunehmend direkt, statt nur eine Liste blauer Links zu zeigen. Diese Systeme bevorzugen Inhalte, deren Bedeutung eindeutig maschinenlesbar ist. Klare Fakten werden eher zitiert als Werbetext Eine KI kann eine kurze, eindeutige Aussage wie "Öffnungszeiten: Mo - Fr, 9 bis 18 Uhr" viel zuverlässiger übernehmen als einen Marketingsatz, der dieselbe Information in schöne Worte verpackt. Wettbewerbsvorteil Noch nutzt nicht jedes Unternehmen strukturierte Daten konsequent. Wer jetzt anfängt, ist in KI-Antworten präsent, während andere noch geraten werden müssen. Später ist es kein Vorsprung mehr, sondern Aufholarbeit. Wie wird Schema.org technisch umgesetzt? Der Vorteil ist, Sie müssen dafür nichts an der sichtbaren und visuellen Erscheinung, dem Design der Website verändern. Die Auszeichnung passiert im Hintergrund, meist in einem Format namens JSON-LD : ein kleiner, unsichtbarer Datenblock, der im Quellcode einer Seite integriert und ausgeliefert wird und die wichtigsten Fakten der Seite noch einmal strukturiert zusammenfasst - nur für die KI. Für Unternehmen und deren Websites sind vor allem drei Schema.org-Typen relevant: Organization - Ihr Unternehmen als Ganzes Hier hinterlegen Sie die Basisfakten Ihres Unternehmens: Name, Adresse, Telefonnummer, Logo, Website-URL und Ihre Profile in sozialen Netzwerken. Diese Auszeichnung gehört im Idealfall auf jede Seite Ihrer Website und sorgt dafür, dass Suchmaschinen und KI-Systeme Ihr Unternehmen eindeutig als eine zusammenhängende Entität erkennen - unabhängig davon, auf welcher Unterseite jemand landet. Service - Ihre Dienstleistungen Bieten Sie Beratung, Entwicklung, Planung oder andere Dienstleistungen an? Dann können Sie jede einzelne Leistung als eigenes “Service”-Element auszeichnen: Was genau wird angeboten, für wen, mit welchem Nutzen. So kann eine KI z. B. auf die Frage “Welche Agentur bietet UX-Beratung in Köln an?” Ihre Leistung präzise als Antwort erkennen. Product - Ihre Produkte Verkaufen Sie physische oder digitale Produkte, ergänzt “Product” die Auszeichnung um Preis, Verfügbarkeit, Artikelnummer oder Bewertungen. Wichtig: Nicht jedes Unternehmen hat klassische Produkte im Sinne von Schema.org - wer ausschließlich Dienstleistungen anbietet, konzentriert sich auf “Organization” und “Service” und lässt “Product” einfach weg. Es müssen nicht alle drei Typen auf jeder Website vorkommen; entscheidend ist, dass die vorhandenen Inhalte korrekt ausgezeichnet sind. In 6 Schritten zur strukturierten Website 1. Bestand sichten Verschaffen Sie sich zuerst einen Überblick über Ihre Inhalte: Unternehmensdaten, Leistungen, Produktseiten, FAQ. Die Bestandsaufnahme zeigt, was bereits sauber strukturiert ist und wo Angaben fehlen oder uneinheitlich gepflegt werden. 2. Schema auswählen Für die meisten Unternehmen genügen „Organization" und „Service", bei Waren zusätzlich „Product". Wählen Sie nur Typen, die wirklich zu Ihrem Angebot passen – das erhöht die Qualität der Daten mehr als eine lange Liste an Kategorien. 3. Klarheit schaffen Ersetzen Sie Sätze wie „seit Jahren erfolgreich am Markt" durch überprüfbare Angaben: Gründungsjahr, Standort, Mitarbeitendenzahl, klare Leistungsschwerpunkte. Solche Fakten können Suchmaschinen und KI zitieren – Marketingtext nicht. 4. Technische Umsetzung Die Auszeichnung landet als JSON-LD im Quellcode, meist direkt aus dem CMS. Für Redaktion, Marketing und Besuchende bleibt der Datenblock unsichtbar – Suchmaschinen und KI lesen ihn. 5. Auszeichnung prüfen Mit dem kostenlosen Google Rich-Results-Test kontrollieren Sie nach dem Launch, ob die strukturierten Daten korrekt erkannt werden. 6. Aktuell halten Adressen, Leistungen und Preise ändern sich. Planen Sie regelmäßige Kontrollen ein – idealerweise aktualisiert das CMS die Auszeichnung automatisch mit dem Inhalt. Weitere Informationen Vorteile und Nutzen auf einen Blick Bessere Sichtbarkeit in KI-Antworten , weil Fakten eindeutig zuordenbar sind statt aus Fließtext geraten zu werden. Höhere Klickraten in klassischen Suchergebnissen , etwa durch Sternebewertungen, Preise oder Zusatzinformationen direkt im Snippet. Konsistentes Unternehmensbild , weil Name, Adresse und Kontaktdaten überall einheitlich hinterlegt sind – das stärkt auch das lokale Suchranking. Zukunftssicherheit , da strukturierte Daten die Grundlage für so gut wie alle kommenden KI-gestützten Suchformate bilden. Kein Eingriff ins Design nötig - die Umsetzung läuft im Hintergrund und lässt sich unabhängig vom bestehenden Erscheinungsbild einführen. Häufig gestellte Fragen zu Schema.org und KI-Indexierung / KI Suche Ist Schema.org dasselbe wie SEO? Nein. SEO ( Suchmaschinenoptimierung ) ist der übergeordnete Bereich, der sich um Sichtbarkeit in Suchmaschinen kümmert – etwa durch Inhalte, Ladezeiten oder Backlinks. Schema.org ist ein einzelnes, aber zunehmend wichtiges Werkzeug innerhalb der SEO- und KI-Optimierung: Es macht bestehende Inhalte für Maschinen eindeutig lesbar. Sieht man Schema.org-Auszeichnungen auf der Website? Nein, die Auszeichnung ist für Besucherinnen und Besucher unsichtbar. Sie steckt im Quellcode der Seite und wird ausschließlich von Suchmaschinen, KI-Systemen und anderen Programmen ausgelesen. Brauche ich Schema.org, wenn ich keine Produkte, sondern nur Dienstleistungen anbiete? Ja. Für Dienstleistungsunternehmen ist vor allem der Typ “Service” in Kombination mit “Organization” relevant. “Product” benötigen nur Unternehmen, die tatsächlich Waren im klassischen Sinn anbieten – ansonsten kann dieser Typ einfach entfallen. Garantiert Schema.org, dass meine Website in ChatGPT oder Google AI Overviews erscheint? Nein, eine Garantie gibt es nicht. Strukturierte Daten erhöhen jedoch deutlich die Wahrscheinlichkeit, dass Inhalte korrekt verstanden, eingeordnet und in KI-generierten Antworten zitiert werden. Sie sind ein wichtiger Baustein, aber kein Ersatz für gute Inhalte insgesamt. Wie lange dauert die Einführung von Schema.org auf einer bestehenden Website? Das hängt vom Umfang der Website ab. Eine grundlegende “Organization”-Auszeichnung lässt sich oft innerhalb weniger Stunden technisch umsetzen. Für eine vollständige Auszeichnung aller Leistungs- oder Produktseiten sollte man je nach Seitenanzahl mit einigen Tagen Umsetzungszeit planen, inklusive Pflege und Qualitätsprüfung. Stolpersteine und Fazit Ein häufiger Fehler: Die strukturierten Daten stimmen nicht mit dem überein, was auf der Seite tatsächlich zu sehen ist - etwa wenn im Code eine Telefonnummer hinterlegt ist, die auf der Seite selbst gar nicht auftaucht. Solche Abweichungen bewerten Suchmaschinen kritisch. Auch wenig sinnvoll: Schema.org-Typen einsetzen, die gar nicht zum eigenen Angebot passen, nur um möglichst viel auszuzeichnen. Die Empfehlung lautet: lieber weniger Auszeichnung, dafür korrekt und aktuell gepflegt. Schema.org ist kein Selbstzweck und keine kurzfristige SEO-Spielerei, sondern die Grundlage dafür, dass Suchmaschinen und KI-Systeme Ihr Unternehmen, Ihre Leistungen und Produkte richtig verstehen und wiedergeben können. Der Einstieg ist niedrigschwellig: Mit einer sauberen “Organization”-Auszeichnung und darauf aufbauenden “Service”- oder “Product”-Daten schaffen wir eine solide Basis - unabhängig davon, ob Sie ein produzierendes Unternehmen, eine Dienstleistung oder beides anbieten.
WeiterlesenModerne Web-Architektur für AKNW
Sprachrohr für Architektur und Baukultur für ganz NRW Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen ist die berufsständische Vertretung der Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner in NRW. Ihren Mitgliedern bietet sie ein umfassendes Service und Beratungsangebot. Mit über 30.000 Mitgliedern ist die AKNW die größte der 16 Länder-Architektenkammern in Deutschland. Die AKNW hält das Thema Architektur und Baukultur im öffentlichen Gespräch und fungiert als öffentliches Sprachorgan für die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber Politik und Verwaltung. Sie finanziert sich über Beiträge und Gebühren und wird von ehrenamtlichen Gremien getragen. Sitz der AKNW ist das „Haus der Architekten“ im Düsseldorfer Medienhafen. Ein vierköpfiges Kundenteam und AKNW-Vorstände definierte Anforderungen, trug Inhalte zusammen und war Sparringspartner in Workshops und Freigaberunden. Das PPW Team bestand aus der Projektleitung, unseren Konzeptionsexpertinnen und Experten im UX Product Studio Hello x in Münster , sowie sechs Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Backend- und Frontend-Entwicklung, die sich verantwortlich für die technische Realisierung des Projekts zeichneten. Designsystem für verschiedenste Themenbereiche Das digitale Projekt der Architektenkammer war ein Großvorhaben mit mehreren tausend Einzelseiten, vielfältigen Funktionsbereichen und verschiedenen Zielgruppen. Als designaffiner Kunde legte die Architektenkammer besonderen Wert auf hochwertige Webgestaltung mit einem umfangreichen Designsystem. Von der Bauplanung zum Innenausbau Planung ist alles. Für ein reibungsloses Projektmanagement und zur Sicherung der Qualität erstellten wir eine für alle Gewerke übersichtliche Aufgabenverwaltung und Dokumentation in Jira und Confluence. Diese 10 Meilensteine nahmen wir gemeinsam mit dem Kundenteam: 1 Kickoff-Workshop 2 Schulterblick Basiskonzept 3 Interner Kickoff 4 Internes Design-Briefing 5 Präsentation Basiskonzept 6 Content-Workshop 7 Vorstandspräsentation 8 Schulung TYPO3 9 Livegang 10 Interne Projekt-Retro Weitere Informationen Architektonisches Design trifft auf intuitive Navigation Die neue Website www.aknw.de lädt Kammermitglieder ein, übersichtlich die zahlreichen Funktionen zu erkunden und sich zu informieren und fortzubilden. Optimierte Navigation mit Submenüs, Teaserboxen, Themenseiten und prominente Tags sorgen für verständliche Nutzerführung trotz umfangreichen Angebots. "Die Seite muss Architektur atmen!" – diese Vorgabe prägte die Gestaltung. Geometrische Grundformen, reduziertes Design mit viel Weißraum schaffen ein schlichtes, seriöses Erscheinungsbild. Leistungsstarke Suche für alle Bereiche Funktions- und Servicebereiche wie Jobbörse, Seminarkalender, Architektensuche, Newsmeldungen oder die leistungsstarke Solr Site Search sind stets zugänglich und bieten schnellen Zugriff auf die volle digitale Servicepalette. Christof Rose (Stellv. Geschäftsführer & Pressesprecher) Der Relaunch unserer Website war für die Architektenkammer NRW ein großes, komplexes Vorhaben. Wir haben zum ersten Mal mit PPW zusammengearbeitet – und diese Entscheidung hat sich als richtig erwiesen. PPW überzeugte konzeptionell sowie in der grafischen und technischen Entwicklung unserer neuen Website mit sehr guten, auch individuellen Lösungen. Die Umsetzung erfolgte im gesamten Prozess zuverlässig, service- und problemlösungs-orientiert. Die gemeinsame Projektarbeit hat zu einem tollen Resultat geführt und ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit. Digitale Lösungen für Industrie und Wirtschaft mit Überzeugungskraft Industrie und Wirtschaft Gehrke Sales Gebäudekommunikation trifft auf moderne Webtechnologie. Industrie und Wirtschaft Häfen und Güterverkehr Köln AG Im neuen Marken-Gewand: Zentrale Internet-Plattform für HGK Gruppe Industrie und Wirtschaft Laudius Mobile-first und TYPO3-Refresh. Modernisierung des Fernstudien-Portals. Software-Entwicklung Skalierbare E-Learning-Plattform Wir konzipieren, entwickeln und betreuen eine integrierte Lernmanagementsoftware (LMS) für die digitale Weiterbildung. Industrie und Wirtschaft C. Gerhardt GmbH & Co. KG Smarte Verbindungen zwischen Geräten, Verbrauchsmaterialien und Know-How-Bereichen. Industrie und Wirtschaft Architektenkammer Nordrhein-Westfalen Das digitale Bauvorhaben der Architektenkammer entpuppte sich als wahrhaftes Großprojekt. Industrie und Wirtschaft Mobau Wirtz Classen Web Building für die Bauexperten. Die neue Corporate Website von Mobau Wirtz Classen.
WeiterlesenC. Gerhardt Analytical Systems
Zukunftsvisionär mit Tradition C. Gerhardt Analytical Systems ist ein Traditionsunternehmen im Bereich der Entwicklung und Produktion von Laborgeräten und Analysesystemen für die Laborarbeit. Das 1846 gegründete und bereits in fünfter Generation geführte Familienunternehmen ist mittlerweile mit drei Tochterfirmen, acht Regionalbüros und zahlreichen internationalen Partnern in über 90 % der Welt aktiv. Seit nun über fünf Jahren arbeitet PPW als verlässlicher und vertrauensvoller digitaler Partner in den Bereichen Beratung/Konzeption, Layoutgestaltung sowie technische Umsetzung mit der C. Gerhardt GmbH zusammen. Jüngst lupenrein agil in den bestehenden Webauftritt implementiert haben wir den neuen Bereich Consumables (Verbrauchsmaterialien), Ersatzteile und Zubehör – mit dem Ziel, den Gerhardt Kunden neben den analytischen Instrumenten und Analyseverfahren zusätzlich auch langlebiges Zubehör und hochwertige Verbrauchsmaterialien anzubieten. Globale Reichweite gestärkt Zentrale Anlaufstelle für weltweite Interessenten, Kunden und Partner optimiert. Erweiterte Suchfunktion Kunden finden schnell passende Artikel über intelligente Filtermöglichkeiten. Optimierte User Experience Intuitive Navigation und verbesserte Benutzerführung für internationale Kunden der C. Gerhardt Agile Umsetzung Retros, Reviews und Sprintplannings garantierten qualitativ hochwertigen und zügigen Projektfortschritt. 400 Artikel integriert Komplette Produktpalette von Verbrauchsmaterialien, Ersatzteilen und Zubehör erfolgreich implementiert. Über 5 Jahre Partnerschaft Vertrauensvolle Zusammenarbeit seit 2019 mit dem Traditionsunternehmen C. Gerhardt. Weitere Informationen PROJEKTPHASE 1 Zielformulierung und fachkonzeptionelle Ausarbeitung der Anforderungen Geräteübergreifend besteht das Angebot von Verbrauchsmaterialien, Ersatzteilen und Zubehör aus ca. 400 Artikeln. In gemeinsamen Workshops mit dem Kunden identifizierte das PPW-Konzeptionsteam die erforderlichen Arbeitspakete, um die vorbereitenden Spezifikationen für die technische Umsetzung zu entwickeln, die Auswirkungen auf das Datenmodell und die Informationsarchitektur hatten. Als Ergebnisse der Konzeptionsphase lagen visuelle Darstellung, Definition der Menü- und Informationsarchitektur im Einklang mit Anfrage- und Bestelloptionen vor. Konkret gab es zu folgende Themenfeldern konzeptionelle Ergebnisse: Kategorie Übersichtsseite mit Sortierung und Filterung Artikelseiten mit Anzeigen der passenden Geräte Artikelnummern und Produktdetails Weiterentwicklung der Sitemap (Menüstruktur und Zugangswege) Planung der Umsetzung der Merkliste inkl. Vorabüberlegungen auf Basis von User Stories nach dem Prinzip "Wer, Was, Warum?". Produktseite "Geräte" mit Darstellung zugehöriger Verbrauchsmaterialien sowie "Verknüpfung" zu Ersatzteilen und Zubehör Einführung neuer oder Anpassung bestehender Bedienelemente für CTA, Teaser, etc. Das C. Gerhardt Projektteam übernahm die "Product Owner" Rolle in diesem Projekt. Der Dreiklang aus Retros, Reviews und Sprintplannings garantierte einen qualitativ hochwertigen sowie zügigen Projektfortschritt. PROJEKTPHASE 2 Technische Umsetzung/Integration der Consumables, Ersatzteile und Zubehör in die C. Gerhardt Website Als Ergebnisse der Konzeptionsphase standen die Vorgaben sowohl für Umsetzung von Informationsarchitektur, Datenmodell und Userführung sowie visuelle Darstellung insgesamt als auch der Aufbau des neuen Bereichs mit seinen Einzelseiten im speziellen fest. Ebenso waren Merkliste, Anfrage- und Bestelloptionen definiert. Auf dieser Basis erfolgte die technische Umsetzung/Integration in die bestehende Website. Unter anderem setzte das PPW-Technikteam folgende Punkte um: Sitemap (Menüstruktur und Zugangswege) Übersichtsseite mit Sortierung und Filterung Artikelseiten mit Anzeigen der passenden Artikelnummern und Produktdetails, Erweiterung des Datenmodells Umsetzung der Merkliste mit den Bestelloptionen Finden der Artikel über die Suche PROJEKTPHASE 3 Grundlegende Design- und Navigationsoptimierungen der C. Gerhardt Website Nach der erfolgreich abgeschlossenen technischen Integration der Verbrauchsmaterialien, Ersatzteile und Zubehör in die Website trat das Gesamtprojekt nun in die finale dritte Phase. Neben gestalterischen Weiterentwicklungen wurde auch technisch für noch mehr Userfreundlichkeit gesorgt. Programmiertechnische Verknüpfungen zwischen verschiedenen Inhaltsbereichen Consumables und Zubehör Analytische Instrumente Know-How Seiten Globale Anpassung der Navigationselemente Neues, automatisiertes Kontaktformular Neue Content-Elemente auch für Analyse & Verfahren sowie Branchen & Lösungen Maximilian Tonner Unsere Corporate Website ist zentraler Kontaktpunkt für unsere Interessenten, Kunden und Partner weltweit. Für uns als innovativer Entwickler und Hersteller von Analyseverfahren sind daher regelmäßige Optimierungen und kontinuierliche Pflege der Website unerlässlich. Mit der Digitalagentur PPW haben wir einen zuverlässigen Partner gefunden, der die konzeptionelle und funktionale Weiterentwicklung mit dem Ziel eines noch besseren Nutzererlebnisses gewährleistet. Marketing Specialist C. Gerhardt GmbH & Co. KG Drei-Phasen-Umsetzung Von Konzeption über technische Integration bis zur finalen Optimierung – alles aus einer Hand. Die reibungslose Umsetzung dieses Drei-Phasen-Projekts zeigt deutlich: Ein agiles Mindset ist entscheidend für den Projekterfolg. Auf Basis von wechselseitigem Vertrauen werden Zeit, Kosten und Qualität optimal eingehalten. Digitale Lösungen für Industrie und Wirtschaft mit Überzeugungskraft Industrie und Wirtschaft Gehrke Sales Gebäudekommunikation trifft auf moderne Webtechnologie. Industrie und Wirtschaft Häfen und Güterverkehr Köln AG Im neuen Marken-Gewand: Zentrale Internet-Plattform für HGK Gruppe Industrie und Wirtschaft Laudius Mobile-first und TYPO3-Refresh. Modernisierung des Fernstudien-Portals. Software-Entwicklung Skalierbare E-Learning-Plattform Wir konzipieren, entwickeln und betreuen eine integrierte Lernmanagementsoftware (LMS) für die digitale Weiterbildung. Industrie und Wirtschaft C. Gerhardt GmbH & Co. KG Smarte Verbindungen zwischen Geräten, Verbrauchsmaterialien und Know-How-Bereichen. Industrie und Wirtschaft Architektenkammer Nordrhein-Westfalen Das digitale Bauvorhaben der Architektenkammer entpuppte sich als wahrhaftes Großprojekt. Industrie und Wirtschaft Mobau Wirtz Classen Web Building für die Bauexperten. Die neue Corporate Website von Mobau Wirtz Classen.
WeiterlesenReferenzen unserer Webprojekte: Die RSAG
Digitale Entsorgungs-Hilfe für die Hosentasche Die RSAG-App ist das mobile Herzstück der digitalisierten Bürgerservices im Rhein-Sieg-Kreis. Als kostenlose Anwendung für iOS und Android entwickelt, bringt sie alle wichtigen Entsorgungsdienstleistungen direkt auf das Smartphone der NutzerInnen – jederzeit verfügbar und benutzerfreundlich gestaltet. Umfassende Funktionalität in einer App App `n` throw: Eine App für alle (Ab)-Fälle hilft Bürgern bei allen Müllfragen. Die RSAG-App basiert auf einer gemeinsamen Datenbasis mit der RSAG-Website . Bei der UX-Konzeption der App ging es ums Wesentliche: Was braucht die App, damit sie als mobiler Abfallhelfer erfolgreich ist? Mit Hilfe der Design Studio Methode und Personas haben wir die wichtigsten Anwendungsfälle herauskristallisiert. Push-Benachrichtigungen erinnern die BürgerInnen über die Abfuhrtermine im eigenen Viertel. Mit einem Wisch erscheinen alle Termine. Standorte sind auf einer Karte verzeichnet. Die Funktionsbereiche im einzelnen: Intelligenter Abfallkalender Personalisierte Abfuhrtermine für alle 19 Städte und Gemeinden Push-Benachrichtigungen für beliebig viele Adressen per Push-Benachrichtigung Automatische Erinnerungen vor jeder Abholung Integration der Termine für Schadstoff- und Elektro-Kleinteile-Mobil Mobile Terminbuchung Buchung von Sperrmüll-, Grünabfall- und Elektrogroßgeräte-Abholungen Einfache und intuitive Bedienung Standortbasierte Services Umkreissuche für die nächstgelegenen Entsorgungsmöglichkeiten Integrierte Navigation zu RSAG-Entsorgungsanlagen, Glascontainern, Altkleidercontainern und Elektroschrottcontainern Verkaufsstellen für Beistellsäcke in der Nähe finden Services und Wissen Aktuelle Meldungen & Kundenhinweise Abfall-ABC: “So entsorgen Sie richtig” mit über 700 Begriffen, Tipps und Hinweisen Öffnungszeiten & Kontakt Kontinuierliche Weiterentwicklung Einmal in den App-Stores von Apple und Google gelten die Spielregeln der Anbieter. Wir halten die App am laufen und informieren uns frühzeitig zu anstehenden Änderungen, die Anpassungen in der App erfordern. Messbare Erfolge und Nutzerakzeptanz Die App hat sich als unverzichtbares Tool für die BürgerInnen im Rhein-Sieg-Kreis etabliert. Mit der RSAG-App wurde ein Standard für kommunale Service-Apps gesetzt, der zeigt, wie komplexe Service-Dienstleistungen in eine intuitive mobile Anwendung transformiert wurden. Die App verbindet praktischen Nutzen mit hohen technischen Standards und vorbildlichem Datenschutz. Die hohen Zugriffszahlen, die täglich steigen, zeigen dass die App gerne und regelmäßig genutzt wird. Was sind die Vorteile einer nativen App? Viel mehr als nur mobile Websites, mit der Smartphone-App den direkten Draht zu den Unternehmensservices in der Tasche. PPW hat sich auf die Entwicklung hybrider Apps spezialisiert. Eine Codebasis, zwei Stores, ein Umsetzungsprojekt und damit reduzierte Entwicklungs- und Betriebskosten. App Entwicklung mit PPW Karriereportale, Web-Apps und Apps mit echtem Mehrwert Öffentlicher Sektor SWB Karriereportal Über den Auftritt SWB Karriere präsentiert der Konzern sein Stellenangebot. Gesundheitswesen Nikolaus Groß Stiftung Essen Modernes Karriereportal: barrierearm, mobil, klar positioniert, TYPO3 und skalierbar. Öffentlicher Sektor Die RSAG App für iOS und Android App-Entwicklung - Der direkteste Draht zu den Bürgerinnen und Bürgern im Rhein-Sieg-Kreis Gesundheitswesen Hebammensuche des Landkreis Vechta Antworten zu Versorgung und Leistungen von Hebammen in einer Web-App. Gesundheitswesen Kinikum Westmünsterland: Karriereportal Moderne Personalgewinnung im Gesundheitswesen mit eigenem Karriereportal
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