Digitalisierung und die Work-Life-Balance

Digitalisierung und die Work-Life-Balance

Digitalisierung begann vielleicht bereits vor 30 Jahren, als es in Deutschland die ersten .de Domains gab. Oder 2002, als erstmalig mehr Informationen digital als analog gespeichert werden konnten. Das Thema ist nicht neu, nur wird es derzeit stark befeuert. Schneller, umfassender, einfacher, schlauer. Denn digitale Produkte k├Ânnen das Leben erleichtern und bereichern.

Aber nicht immer steht bei der Digitalisierung die nat├╝rliche, inkrementelle Weiterentwicklung von n├╝tzlichen Services im Vordergrund. H├Ąufig dagegen werden neue Produkte, die in schnellen Abst├Ąnden auf den Markt gebracht werden, zun├Ąchst wom├Âglich als Innovationen betrachtet. Doch echtes erfinderisches Denken soll sich im Gegenteil ja disruptiv, also zerst├Ârend und verdr├Ąngend, auf bestehende Produkte auswirken. Vermutlich ist das nicht immer m├Âglich noch sinnvoll. Aber es scheint, als werde mitunter mehr der finanziellen Aspekte wegen als um der Digitalisierung willen produziert.

Der Digitalisierung hinterher

Auch in der Softwareentwicklung werfen Startups in immer k├╝rzeren Abst├Ąnden Produkte auf den Markt. In k├╝rzeren Entwicklungszyklen werden Ideen generiert, Software produziert, Trends durchs Dorf getrieben. Die Aufs├Ąttigung etablierter Software ist noch in vollem Gange, schon m├╝ssen sich Anwender mit neuen Technologien auseinandersetzen.

In der Softwarebranche ist der Druck da, den ├ťberblick ├╝ber die sich st├Ąndig wechselnden M├Âglichkeiten zu behalten. Zumindest in Digital-Agenturen, in denen es der Job von Entwicklern ist, sich in Sachen Software auszukennen und die langfristig beste technische L├Âsung zu empfehlen. All das ben├Âtigt Zeit zum Recherchieren und zum Testen von vielversprechender Software und Frameworks.

Wenn neben dem Experimentierraum noch das Tagesgesch├Ąft mit hohen Anspr├╝chen wartet, wird mitunter die eigene Belastbarkeit auf die Probe gestellt. Insbesondere dann, wenn sich herausstellt, dass das Produkt der eigenen Wahl doch nicht das verl├Ąsslichste ist. Denn die Kehrseite der Digitalisierung in der Softwarebranche ist oft die mangelnde Produktqualit├Ąt, weil sich die Innovationszyklen zu Lasten der Produktreife verk├╝rzen. So ist der Anteil der Teilzeitentwickler bei PPW hoch, die sich abseits des Arbeitsalltags mit neuen Produkten auseinandersetzen.

Entlastung ist gefragt

Jedoch: Digitalisierung passiert genauso notwendigerweise wie unaufhaltsam. Am Ende scheint diese Entwicklung allerdings die gezielte Entlastung der Mitarbeiter zu ben├Âtigen. Es ist dann die Aufgabe der Agenturf├╝hrung, hier den ├ťberblick zu behalten. Verantwortliche m├╝ssen mithelfen, die Balance f├╝r die Mitarbeiter auszutarieren. Sicher ist aber auch: In der Softwarebranche ist Entschleunigung vonn├Âten. Zugunsten der Produktqualit├Ąt und der Zufriedenheit der Anwender.

PPW unterst├╝tzt Mitarbeiter bei der Kinderbetreuung

pme-flyerF├╝r eine gute Work-Life-Balance unterst├╝tzt PPW mit Hilfe des Unternehmens pme familienservice die Mitarbeiter bei der Kinderbetreuung. So ist die kurzfristige Notbetreuung der Kinder m├Âglich, und das rund um die Uhr, auch an Wochenenden. Zudem fallen unter die Zusammenarbeit jederzeit individuelle Beratungen rund um Kinderbetreuung sowie zu steuerlichen oder finanziellen Fragen.