Einfach ehrlich: Kann das gut gehen?

Einfach ehrlich: Kann das gut gehen?

Inzwischen sind mehr als 12 Jahre vergangen, seit wir mit der Kölner Internetagentur pietzpluswild unseren Betrieb aufgenommen haben. Nach dieser Zeit sicherlich ein guter Zeitpunkt fĂĽr einen – nicht ganz neutralen – Blick auf das Hier und Jetzt. 

Heute zählen zum pietzpluswild Team mehr als 20 engagierte und fachlich versierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unsere Agentur kommt ohne Investoren, Bankkredite oder dem gierigen Managementziel stetiger Gewinnmaximierung aus. Für uns der perfekte Nährboden, um mit Enthusiasmus und Leidenschaft anspruchsvolle Webprojekte zu entwickeln. Beraten und handeln im Sinne unserer Kunden, dies war schon immer Sinn und Zweck unserer Arbeit und wird es immer bleiben. Wir können uns glücklicherweise auf das wirklich Wichtige konzentrieren, unsere Arbeit.

PrĂĽfe, wer sich bindet.

Leider ist aber auch der Wunsch, perfekte Lösungen zu konzipieren, gestalten und zu programmieren nicht immer einfach zu realisieren. Selbst mit bester Arbeitsatmosphäre und unter idealen Bedingungen ist das viel schwieriger umzusetzen, als wir uns das zum Zeitpunkt der Agenturgründung gedacht hatten. Wir mussten erkennen, dass wir in einem Dienstleistungsbereich tätig sind, in dem Kunden sehr gute Arbeit von guter oder auch nur mittelmäßiger Arbeit nicht ohne Fachwissen unterscheiden können. Schließlich kann jeder einen Internetauftritt erstellen, wie soll man da unterscheiden, welcher Wert den angebotenen Dienstleistungen gegenübergestellt werden kann. An dieser Stelle hilft eigentlich nur Vertrauen. Mit dem Vertrauen ist das allerdings so eine Sache. Vertrauen wird man nur jemandem, den man bereits gut kennengelernt hat. Alternativ kann man einen Vertrauensvorschuss erhalten, wenn man von einer vertrauenswürdigen Personen empfohlen wurde. Wie kann man also gute Arbeitsleistungen, die Bereitschaft mitzudenken und die Beratung im Interesse der Kundenanforderungen sichtbar machen?

Mitdenken oder ĂĽbervorteilen?

Ich vergleiche unser Verständnis für gute Arbeit gerne mit einem persönlich erlebten Praxisbeispiel aus dem Handwerk. Stellen Sie sich einmal vor, Sie haben ein Haus gebaut. Sie sagen dem Elektriker, dass Sie im Wohnzimmer auf der anderen Seite zur Terrasse hin neben dem Fenster gerne einen zweiten Lichtschalter haben möchten, um auch von dort das Licht im Wohnzimmer ein- und auszuschalten, wenn Sie über die Terrasse den Raum betreten. Ein Elektriker, der Sie nicht übervorteilt und mitdenkt, würde Ihnen zur anderen Raumseite eine Leitung mit genügend Adern legen, um in Zukunft mehr als nur einen Lichtschalter zu verkabeln. Er wird davon ausgehen, dass Sie vielleicht irgendwann auch eine elektrische Rolladensteuerung montieren möchten oder auf der anderen Raumseite eine Steckdose benötigen, z.B. für eine hübsche neue Stehlampe. Sein Angebot wird höher sein, er hat schließlich mitgedacht. Wenn Sie jetzt alle vorliegenden Angebote vergleichen, ohne dem Elektriker die Möglichkeit zu geben, sich mit ihm über sein Angebot zu unterhalten, werden Sie ihn womöglich nicht beauftragen. Das günstigere Angebot bekommt den Zuschlag und nach einigen Monaten wird das gerade fertiggestellte Wohnzimmer noch einmal aufgerissen, um eine weitere Leitung auf die andere Seite zu legen.

Es ist eine Kunst, den wahren Wert einer Leistung zu erkennen.

Zugegeben, es ist einfacher, sich über zusätzliche Kabel oder Adern in Stromleitungen zu unterhalten diese sogar im Angebot transparent zu machen als über mitgedachte Arbeit bei der Softwareentwicklung zu sprechen. Muss das allerdings dazu führen, dass man nicht mehr mitdenkt und seinen eigenen Qualitätsansprüchen nicht gerecht wird? Die Antwort auf diese Frage muss jeder, der Dienstleistungen in diesem Bereich anbietet, für sich selbst entscheiden. Der Preiskampf ist hart und die Vergleichbarkeit schlecht. In der Wissenschaft wurden die Auswirkungen in dem Aufsatz „The Markets for Lemons“ von George A. Akerlof (Wirtschaftsnobelpreis 2001) beschrieben.

Für uns steht fest, wir werden keine Kompromisse zu Lasten der Qualität eingehen. Aus diesem Grund entwickeln wir uns mit den Anforderungen und Projekten unserer qualitätsbewussten Kunden, langfristig, nachhaltig und wertetreu. Vertrauen, nicht Profit ist unser Arbeitsantrieb. Wahrscheinlich ist es fast schon naiv, wenn man einfach ehrlich arbeiten möchte. Wir haben uns in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich mit unserer Einstellung zu guter Arbeit am Markt behaupten können. Wir wachsen, langsam, aber stetig.

Vertrauen muss man sich erarbeiten.

Das Ziel unsere Art der Zusammenarbeit haben wir vom Gründungstag an deutlich vor Augen gehabt. Über die Jahre haben wir ein Team mit exzellenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufgebaut, dieses entsprechend der fachlichen wie auch menschlichen Expertise zusammengestellt. Jeder einzelne legt sich ins Zeug für unsere Kunden und deren Projekte. Wir achten darauf, dass niemand ausbrennt und die Arbeitsauslastung jedes einzelnen genug Spielraum für den notwendigen Spaß an der Arbeit und genügend Freiraum für die persönliche Weiterentwicklung bereithält. Wir unterstützen unsere Mitarbeiter mit Weiterbildungsangeboten und einer angenehmen Arbeitsatmosphäre. Wozu? Für Sie und für Arbeitsergebnisse und Projektqualität, die beeindrucken.

Am besten lernen Sie uns persönlich kennen. Das ist gut für’s Vertrauen!