Webdesign-Trends 2019 | Teil 3 der Blogserie

Webdesign-Trends 2019 | Teil 3 der Blogserie

Im abschlie├čenden Teil der Webdesign-Blogserie schauen wir uns die aktuellen Webdesign-Trends an. Doch vorab nochmal ein kurzer R├╝ckblick:

In Teil 1 der Webdesign-Blogserie ging es um die Anf├Ąnge des Webdesigns, angefangen bei den ersten kommerziellen Websites Mitte der 1990er Jahre. Definitionen der Begriffe User Interface, User Experience und Usability haben gezeigt, dass der klassische Webdesigner heute so nicht mehr gefragt ist. Der zweite Teil ging dann in medias res: Besonderheiten, Technik, Methodik und Software, die im Webdesign Anwendung finden.

Im Webdesign gibt es wie in der Mode unterschiedlichste Richtungen. Die Eigenschaften der Marken, die Kreativit├Ąt der Webdesigner, die neuen technologischen M├Âglichkeiten im Frontend-Design und die Heterogenit├Ąt der Zielgruppen erzeugen ein breites Feld an Webdesign-Stilen.

Dabei zeichnen sich jedoch einige Trends ab, die nicht zuletzt durch gro├če digitale Player wie Apple, Spotify, Google, Microsoft und Co. sp├╝rbaren Einfluss auf das digitale Design haben. So hat z.B. Google ma├čgeblich seit einigen Jahren den Trend Material Design forciert. Dieser kommt aus dem Android Betriebssystem und besticht durch Reduzierung, klare Linien, leichte Dreidimensionalit├Ąt durch Schattensetzung und schlichte Animationen.

Aktuell gibt es verschiedene Stile und Designtrends, um Websites lebendiger und dynamischer zu gestalten. Dazu z├Ąhlen der Einsatz von Asymmetrie bzw. das Setzen ├╝berlappender Umbr├╝che, der Einsatz knalliger Farben (bold colors), Farbverl├Ąufe, zweifarbige Fotofilter (Duotone siehe z.B. Spotify), Mikroanimationen, sowie weiterhin die Einbindung von Bewegtbild – mit Fokus auf Nat├╝rlichkeit, also weg von beliebigem Stockmaterial, hin zu unverwechselbaren authentischen Bildern. Gleichzeitig arbeiten viele Webdesigner verst├Ąrkt mit Wei├čraum (bzw. Negativraum), um zu akzentuieren, zu hierarchisieren und dar├╝ber zu beruhigen und zu sortieren. 3D Design, Illustrationen und Illustrationen auf Basis des isometrischen Designs haben oftmals die Aufgabe, Inhalte verst├Ąndlicher und einpr├Ągsamer zu vermitteln, als dies z.B. mit Text oder auch simpleren Grafiken vielleicht m├Âglich gewesen w├Ąre.

Wer seine Website zu einem echten Design-Erlebnis machen m├Âchte, kann also aus dem Vollen sch├Âpfen. ÔÇ×Form folgt FunktionÔÇť darf am Ende dabei allerdings immer gerne ber├╝cksichtigt werden. Schlie├člich wird jeder Nutzer schnell ein Gef├╝hl daf├╝r bekommen, ob seine User Experience in erste Linie durch schicke Effekte oder echte Mehrwerte erzeugt wird.

Mal sehen, wie es 2020 weiter geht und welche Webdesign-Trends schnell wieder verschwinden. Spannend wird sein, wie in Zukunft z.B. das Thema Voice (mehr in diesem Voice-Blogbeitrag) ÔÇô also die Interaktion durch reine Spracheingabe ÔÇô neue Herausforderungen an das Webdesign stellt.

Hier einige ausgew├Ąhlte Designtrends (alphabetische Reihenfolge):


Webdesign-Geschichte:

Barrierefreiheit im Web:

Design Trends: